Artikel im Dezember 2007


Media-Markt: Prozentrechnung für Blöde

Wenn Unternehmen damit werben, dass sie ihren Kunden die Mehrwertsteuer schenken, schaue ich genauer hin, denn es lauert die Prozentfalle. So auch bei der heutigen Media-Markt-Aktion. »Ohne Mehrwertsteuer« soll es an diesem Tag CDs, DVDs und Software geben. Wer in der Schule aufgepasst hat weiß, dass man die Bruttopreise durch 1,19 dividieren muss, um die 19 % Mehrwertsteuer »herauszurechnen«. Beispiel: 5 DVDs kosten 100,00 €, ohne Mehrwersteuer sind das 84,03 €. Probe: 84,03 € x 1,19 = 100,00 €.

Der Media-Markt verspricht aber im Kleingedruckten: »Sparen Sie volle 19 % vom Verkaufspreis«. Das heißt für mein Beispiel, ich zahle 81,00 €, denn 19 % von 100,00 € sind 19,00 €. Der Media-Markt verrechnet sich zu seinen Ungunsten … entweder, weil er selbst nicht rechnen kann oder weil er seinen Kunden die richtige Prozentrechnung nicht zutraut und keine Mathe-Nachhilfe an den Kassen geben möchte. Die normative Kraft des Faktischen.

Malta und Zypern führen am 1. Januar den Euro ein

Malteser Euromünzen
Zypern Euromünzen

Nachdem vor zwölf Monaten mit Slowenien erstmals ein osteuropäisches EU-Land den Euro eingeführt hat, dürfen sich Sammler wieder über neue Münzen freuen: Malta und Zypern führen zum Jahreswechsel den Euro ein. Damit gehören nun 15 Staaten mit insgesamt rund 320 Millionen Einwohnern zur Euro-Zone.

Mit dem Beitritt von Malta und Zypern zur Euro-Zone gibt es sechs neue nationale Motive auf den Euro- und Cent-Münzen. Auf den maltesischen Ein- und Zwei-Euro-Stücken ist das achtstrahlige Wappen des souveränen Malteserordens abgebildet. Die zweistelligen Cent-Münzen zeigen das Wappen von Malta, einen Schild mit einer heraldischen Abbildung der maltesischen Flagge unter einer Mauerkrone, die für die Befestigungsanlagen Maltas und den Stadtstaat steht. Der Schild wird links von einem Olivenzweig und rechts von einem Palmzweig eingerahmt. Diese Symbole des Friedens, die traditionell mit Malta assoziiert werden, bilden einen Kranz, der von einem Schriftband mit der Aufschrift »Repubblika ta’ Malta« (Republik Malta) zusammengehalten wird. Auf den 1- bis 5-Cent-Stücken glänzt kupfern der Altar der prähistorischen Tempelanlage von Mnajdra, die etwa 3600 v. Chr. auf einer kleinen Anhöhe am Meer erbaut wurde.

Die neuen Euro-Münzen Zyperns spiegeln die Zweisprachigkeit der Volksgruppen wider: Der Landesname ist sowohl in griechischer als auch türkischer Sprache aufgeprägt. Das so genannte »Idol von Pomos« ist auf den Ein- und Zwei-Euro-Münzen von Zypern zu sehen, ein kreuzförmiges Götzenbild aus der Kupfersteinzeit (3000 v. Chr.). Dieses für die prähistorische Kunst der Insel charakteristische Beispiel symbolisiert Zyperns zentrale Rolle in der Zivilisation und im Altertum. Das »Schiff von Kyrenia« (10 bis 50 Cent) erinnert an die langen Seefahrer-Traditionen und das Wildschaf (1 bis 5 Cent) an die Natur des Inselstaats. (Abbildungen: ECB)

Underware waren’s

Vor drei Monaten rätselten wir hier im Fontblog, wer wohl die Verursacher des neuen Daimler-Logos sind: Daimler – Namensänderung beschlossen und umgesetzt. Das Signet wurde von den Lesern immerhin als »komplett neu gezeichnet« identifiziert und überaus positiv bewertet. Nun wurde bekannt, wer es entwickelt hat: unsere Freunde von Underware, in Kooperation mit Schindler Parent Identity.

Auf ihrer Internetseite erzählen Underware mehr über den Entstehungsprozess: Drei Designbüros kämpften um den Etat des Daimler-Corporate-Redesigns, eins davon Schindler Parent. Diese wiederum luden mehrere internationale Schriftentwerfer ein. Aus einem Dutzend Vorschlägen wählte Daimler den Underware-Vorschlag.

Abbildung: Bas Jacobs (Underware) und Mitarbeiter von Schindler Parent diskutieren verschiedene Daimler-Logo-Entwürfe (© Underware). 

Zwei Tools in einem: das FontShop-Typo- und Repromaß

FontShop Typo- und Repromaß

Abbildung klicken, zum Entnehmen des Typometers …

Vor einigen Jahren waren Satz und Repro zwei getrennte Disziplinen. Mit dem Siegeszug der digitalen Druckvorstufe verschmolzen die beiden Produktionsjobs. Tatsächlich werden in vielen Designbüros gleich drei Fertigkeiten aus einer Hand gefordert: Gestaltung, Typografie und Bildbearbeitung. Dieser Umstand war für FontShop der Anstoß, ein Messwerkzeug zu entwickeln, das Designern hilft und gefällt.

Die Rückseite der patentierten Typo-und-Repromaß-Verpackung enthält ausführliche Erläuterungen zu den elf Funktionen des Messlineals

Bei der Gestaltung des neuen FontShop-Typografikmaßes war uns wichtig, die Anleitung zum Bestandteil des Werkzeugs zu machen. Darum haben wir die Verpackungsdesigner von Burgopak beauftragt, eine attraktive Schubladenbox für das Typomaß zu entwickeln. Auf deren Rückseite werden die 11 Funktionen des Messlineals beschrieben, das sind unter anderem Zeilenabstand (in DTP-Punkt), Linienstärke, Versalhöhe (in DTP-Punkt un Millimetern), Rasterwinkel- und Rasterweitenmesser.

Die Vorderseite ziert eine Illustration der Berliner Designerin und Schriftentwerferin Vivien Palloks (GraFisch Kommunikation). Zwei »Fenster« gewähren einen Blick ins Innere der Packung, direkt auf das Werkzeug. Setzt man auf der rechten Seite den patentierten Schiebemechanismus in Gang, tauchen zusätzliche grafische Elemente an der linken und rechten Seite sowie in einem Fenster auf, die der Illustration eine inhaltliche Wende geben … gleichzeitig wird das Werkzeug freigegeben.

FontShop Typo- und Repromaß

Abbildung anklicken, um die vergrößerte Detailansicht des neuen FontShop Typo- und Repromaßes zu öffnen

Das Typo- und Repromaß wurde eigens für FontShop gestaltet (mit der Schrift FF Unit). Es wurde im Siebdruck (schwarz) erstellt, auf dünnem Klarkunststoff mit glatter Ableseseite und einem Kathedralglaseffekt unf der Auflegeseite (maximaler Kontrast, beste Lesbarkeit, minimale Parallaxe). Neben den essenziellen Funktionen enthält das Werkzeug Hinweise zum Setzen von Ziffern sowie eine Übersicht zur Klassifizierung der Schriften nach DIN.

Die Erstauflage des Typo- und Repromaßes bietet FontShop zum Einführungspreis von 15,– € (statt 19,– €) an. Hier geht es zur Typometer-Bestellseite …

Wkk: Die schönsten Design-Weihnachtsboxen 2007 (3D)

Teil 2 der besten Business-Weihnachtsgrüße deutscher Designbüros. Nach der »flachen Briefpost« nun die 10 schönsten Päckchen, Broschüren und Objekte.

Platz 1: MetaDesign
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Seit drei Jahren versendet das größte Designbüro der Republik zu Weihnachten einen Satz – im eigenen Haus erdachter und gestalteter – Falt-Weihnachtskarten. Dabei ziehen die Berliner alle Register was Gestaltung, Produktion und Druck angeht. Dieses Jahr wurde gestanzt, lackiert, geprägt, mit Leuchtfarbe und Aroma gedruckt, auf mattem, glänzendem und metallischem Karton. Die Botschaften auf den Karten sind originell und überraschen. MetaDesign wünscht sich ausdrücklich, dass der Empfänger die Karten an Familie, Freunde und Bekannte versendet. Diesem Ratschlag wird kaum jemand folgen, denn die Drucksachen sind viel zu schön um sie wegzugeben. Fazit: Eine sympathische Leistungsschau mit Nutz- oder Sammlerwert.

Platz 2: Factor Design
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Wie schon im letzten Jahr nutzt Factor Design wieder den Kanal seiner Monatshefte, um Freunde und Kunden ein weihnachtliches Fotoalbum zu bescheren. Das Heft heißt »Für alle Omas und Mamas«, fühlt sich an wie Samt (Gmund Kaschmir Cloth, 400 g/m²) und ist im Siebdruck weiß/gold beschriftet (man muss das raffinierte Cover immer wieder anfassen und im Licht betrachten). Im Inneren erwarten den Leser Anekdoten, Rezepte und nostalgische Privatfotos … zwischen den Seiten knistert echtes Fotoalbum-Pergamentpapier. Auch dieses Monatsheft liegt als PDF (4,1 MB) zum Downloaden auf dem Factor-Design-Server. Fazit: Persönlich, (be)sinnlich und unterhaltsam.

Platz 3: Sturmtiefdesign
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Ebenfalls samtig und mit Silber: Das Weihnachts-Mäppchen des Münchener Büros Sturmtiefdesign, dass ich bisher noch nicht kannte. Die ebenfalls vorzüglich gestaltete Webseite verriet mir mehr: »Sturmtief« ist breit aufgestellt, mit den Schwerpunkten Corporate Design, Leitsysteme und Webdesign bis hin zu Schulungen und der Entwicklung von Designprodukten. Das Samtmäppchen enthielt einen lieben Gruß auf Büttenpapier und eine großes Schokoladen-Seepferdchen. Fazit: persönlich, festlich und lecker … drei unverzichtbare Weihnachtsgruß-Kriterien.

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Wkk: Die schönsten Designer-Weihnachtskarten 2007 (2D)

Als ich im Juni meine große Weihnachtskartenkritik (Wkk) ankündigte, erinnerte ich mich an den trostlosen Anblick 6 Monate zuvor: rund 130 geschäftliche Weihnachtskarten auf dem FontShop-Tresen, viele aus Designer-Kreisen, viele überraschend lieblos gestaltet. Das überrascht, denn die Adventspost ist immer auch ein bisschen Werbung in eigener Sache. Manche Absender erlaubten sich Schnitzer, die ich in meiner Ankündigung als die 10 peinlichsten Weihnachtsgrußfehler bezeichnete.

Nun endet die Vorweihnachtszeit und ich muss bilanzieren: Für eine tägliche Kritik landete – ganz unerwartet – nicht genug Material auf meinem Schreibtisch. Die Qualität der Grußpost wies ein höheres Niveau auf als in den Vorjahren. Gegen die »10 Gebote« wurde kaum verstoßen.

Heute möchte ich die erste Hälfte meiner Lieblingskarten in Wort und Bild präsentieren, die »flache Post«, ich nenne sie 2D. Morgen folgen die 10 schönsten Päckchen, Broschüren und Objekte (3D).

Platz 1: Wehr & Weissweiler
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Im Herzen von Mainz gestalten Simon Wehr & Lena Weissweiler Bücher, Broschüren und Bewegtbildgrafik. Ihre Weihnachtskarte beweist – taktvoll und bescheiden: Wehr & Weisweiler haben ein Gespür für Fotografie, Typografie, Material und Illustration. Und sie überraschen mit einfachen Mitteln. Die flache Klappkarte entpuppt sich als Bastelset, bestehend aus einem grünen Seidenbändchen und einem strukturierten Blatt Büttenpapier. Mit diesen lässt sich ein Lampenschirm für ein Teelicht herstellen, das sie auf Wunsch mit getrennter Post nachliefern. Fazit: Einfache, sympathische und liebevoll gestaltete Weihnachtspost.

Platz 2: CVS
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CVS steht für Couvert Versand Service und ist der Name eines Berliner Lettershops, der Werbepost in großen Auflagen adressiert und verschickt. Der Kreuzberger Versender appelliert an die Fantasie seiner Kunden, indem er ihnen eine Schablone mit Weihnachtsmotiven und einem Alphabet ins Couvert packt. Tenor: »Weihnachtskarten leichtgemacht: Mit der Weihnachtsmailing-Schablone von CVS können Sie Ihre Weihnachtskarten oder Weihnachts-Mailings ganz einfach selbst gestalten«. Das ist überhaupt nicht ironisch gemeint … man hat sofort Lust, mit Stiften oder Farben loszulegen. Fazit: aktivierendes Mailing mit hohem Muss-ich-mal-ausprobieren-Potenzial.

Platz 3: Visuell und SpiekermannPartners (siehe Wkk 1)
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Die quadratische Karte (15 x 15 cm) von Visuell aus Stuttgart fällt vor allem dadurch auf, dass sie keine Weihnachtsklischees bedient. Ihr Thema ist »Team«, im Innenteil visualisiert durch drei Schwarzweiß-Fotografien einer Elefantenherde. Die in rot gesetzten Claims »TEAM« und FRO HE WEIH NACHT« sind individuell typografiert und mit Musterflächen inszeniert. Sogar die Unterschriften scheinen nicht zufällig ihren Platz gefunden zu haben sondern inszeniert. Fazit: sehr individuelle Weihnachtspost, handwerklich perfekt ausgeführt.

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Wkk: The Best of Weihnachtspost

Am Montag, den 24. Dezember, werde ich hier im Fontblog die schönsten Weihnachtsgrüße vorstellen, die mich in den letzten Tagen erreicht haben – als Abschluss meiner täglichen Weihnachtskartenkritik (Wkk). Die Best-of-Galerie teilt sich in zwei Gruppen: 2D-Post (Karten, Karten plus Zettel) und 3D-Post (Karten plus Hefte, Objekte, Bilder, …). Für jede Gruppe wird es eine Top 10 geben, insgesamt also 20 positive Beispiele.

Wkk 13: Tobien und Ritter

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Vorsicht bei selbst gebastelten Weihnachtsgeschenken und -grüßen: Meistens bereiten sie den Machern mehr Freude als den Beschenkten. Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine Bastelei auf hohem Niveau, ein professionell aufgezeichnetes Hörspiel. Allein die Gestaltung und die Ausführung sind weniger professionell.

Tobien und Ritter ist unser Lettershop, der auf diesem Gebiet wiederum hoch professionell arbeitet. Das Unternehmen wurde 1994 von Ute Tobien (Dipl. Betriebswirt) und Michael Ritter (Dipl. Informatiker) gegründet und erntete schon mehrfach Auszeichnungen für die Abwicklung ausgefallener Direktmarketing-Kampagnen. Für FontShop versendet Tobien und Ritter zuverlässig die Drucksachen »fonts« und »FOTOS«.

Ich habe mir das 17-minütige Hörspiel, das vom Tobien-und-Ritter-Team eingespielt wurde, gestern komplett zu Gemüte geführt. Die Kolleginnen und Kollegen verstehen zwar viel von EDV, Logistik und Versand … und sie haben viel Humor … doch für die Inszenierung eines Hörspiels fehlt schlicht die Sprachausbildung. Und so quält sich der Zuhörer durch meist laienhaft abgelesenen Dialoge, die vor alle dokumentieren, das T+R-Mitarbeiter in den südlichen Regionen der Republik aufgewachsen sind.

Die grafische Gestaltung passt zum Inhalt. Würde ich diese Kolumne nicht schreiben, hätte die CD nie den Weg in meinen Player gefunden, weil mir schon der grafische Auftritt sagt: Es lohnt sich nicht. Ein endlos langer Erläuterungstext verweigert sich – dank zentrierter Ausrichtung – dem Lesen. Ich habe es trotzdem getan und so den unverbindlichen »Wir spenden …«-Passus entdeckt, der gegen § 3 der 10 peinlichsten Weihnachtsgrußfehler verstößt.

Fazit:
+ gutes Incentive für die eigene Belegschaft; makellose CD-Bedruckung
- dröge Gestaltung, zu viel Text, zu viel wir – ganz wenig ihr, Verstoß gegen Regel 3 »spenden und damit angeben«
- 2 Punkte

Entsperrtes iPhone bei Penny Österreich: 799 €

Moment mal, das klingt wie ein verfühter Aprilscherz: Das iPhone bei Penny, freigeschaltet, für 799,– Euro? Weiß Apple davon? Ich meine: Ein Premium-Marken-Luxus-extremkontrolliertes-Telekommunikations-Produkt, das 11 Monate nach seiner Vorstellung bereits beim Discounter angeboten wird … das schafft nicht mal Nokia. Ich frage mich, woher Penny die Telefone bezieht. Apple liefert eigentlich nur an Mobilfunkbetreiber, mit denen man »spezielle Vereinbarungen« trifft. (via)

Nebenan gibt’s was zu gewinnen

Es weihnachtet im TYPOblog. Anlässlich der Veröffentlichung einer legendären Günter-Gerhard-Lange-Rede im TYPO Videoblog verlosen die TYPO-Macher 5 signierte Lange-Vinyl-LPs – mit eben dieser Rede drauf. Mitmachen! Man muss 2 von 3 Schriften erkennen.

Und … ehem … schon angemeldet? Die Sparwoche endet schneller als man denkt. Zur TYPO-Anmeldungsseite …

Design im London Transport Museum

Die Creative Review empfiehlt einen Besuch im London Transport Museum, wo es beeindruckende Möbel, Geräte und Grafiken zur Londoner U-Bahn zu sehen gibt. Richtig Appetit macht diese Vorschau im Creative-Review-Blog, mit Plakaten, Schautafeln, Leitsystem und Bahnsteigmöbeln.

Der Font-Kampf des Jahres

Auf der TYPO 2008 wird es den ersten Font-Fight auf deutschem Boden geben. Erfunden wurde der Wettstreit vom Londoner Typographic Circle. Die Idee: Fünf Schriftentwerfer treten in einem verbalen Schlagabtausch über mehrere Runden gegeneinander an. Dabei müssen sie einmal die eigenen Arbeiten über den grünen Klee loben, das andere Mal sind die Arbeiten der Konkurrenten bitterböse zu verreißen. Aktueller Champion in dieser Disziplin ist der in London lebende und arbeitende Schweizer Bruno Maag. Das TYPOblog fragt nun: »Wer sind die wortgewaltigsten Typedesigner in diesem Land? Das wollen wir gerne von den TYPOblog-Lesern wissen. Nennt uns Eure Vorschläge. Sagt uns, wen wir zum Kampf einladen sollen.« Mitbestimmen im TYPOblog …