Artikel im November 2007


So sieht eine persönliche »Cicero« aus [Update]

Fontblog-Leser Lars hat mir eben dieses Foto gesendet und schreibt:»Ich habe auch eine personalisierte Ausgabe bekommen. Zur Orientierung: Ich bin da unten rechts in klein, das große Bild zeigt Al Jarreau. :-) Unten links steht noch ›VIP Edition‹, unter meinem Bild stehen mein Name und meine Firma.«

Damit entlarvt Lars mein gestriges Beispielfoto als falsch, das ich der Cicero-Webseite entnommen aber falsch interpretiert hatte.

Dort entdeckte ich noch diesen Hinweis: »Leser haben die Möglichkeit, eines von auf 500 Exemplare limitierten Unikaten zu bestellen, das ihr persönliches Cover-Foto zeigt.« Ich fürchte, da müsst ihr richtig schnell sein. Also schon mal eine Foto auswählen, und in der Nacht vom 25. auf den 26. November hier lauern.

[Update] Noch eine. Danke, Matthäus.

Das wird der Weihnachtshit 2007

The Streets alias Mike Skinner: Your Song (erschienen auf dem Geburtstags-Sampler Radio 1 Established 1967).

Letzte Warnung zum Thema Weihnachtspost

In wenigen Tagen beginne ich mit dem Verreißen anangemessener Geschäftsweihnachtspost. Ich hatte früh genug davor gewarnt, mich mit den folgenden Peinlichkeiten zu konfrontieren:

10: Die Grüße treffen erst kurz vor (> 22. 12.) oder nach Weihnachten ein
09: Karte stammt aus Unicef-, SOS-Kinderdorf- oder Misereor-Beständen
08: Grüße gesetzt aus Zapfino, Snell Roundhand oder Kuenstler Script
07: enthält: Raffael-Engel, lustige Weihnachtsmänner, schneebedeckte Tanne(n)
06: 08-15-Karten aus dem Gewerbekunden-Katalog
05: selbst gedichtete Verse
04: herausfallende Teile (Flitter, Flocken, Sterne, …)
03: Ihr schickt keine Karte, spendet stattdessen und protzt damit herum
02: Grüße per Fax
01: Ein Link zu einer Flash-Animation

Abbildung: Photodisc @ FontShop

Cicero treibt »Massenindividualisierung« auf die Spitze

cicero

Jedes der 160.000 Exemplare der Cicero Dezember-Ausgabe ist ein Unikat, denn jedes Heft hat ein eigenes Titelbild. Die Nachrichtenagentur Reuters stellte ihr gesamtes Bildarchiv 2007 zur Verfügung. Knapp 50 Millionen Fotos wurden in den Mosaik-Hintergrund der Titelseiten platziert Das darüber liegende Aufmacherbild ist nummeriert. Noch eine Premiere: Erstmals zieren Fotos das sonst konsequent durch Maler und Zeichner gestaltete Titelblatt von Cicero.

Die Rückseite der Cicero Jahresendausgabe nutzte der Automobilhersteller BMW exklusiv für die Präsentation des neuen BMW 1er Coupé und setzt die Unikats-Idee mit 160.000 unterschiedlich gestalteten Stummel-Headlines um, die aus Städtenamen gebildet sind (Abbildung unten). Als fotografischer Untergrund dienen ein Dutzend Hoch- und Querformat-Bilder, die per Zufall gewechselt werden.

Auch der schmale Heftrücken wurde vom der Mass-customisation nicht ausgenommen. Er zeigt insgesamt 160.000 schmale Streifen aus dem monumentalen »Rhein-Bild« des Düsseldorfer Fotografen Stephan Kaluza. Kaluza ist den gesamten Rhein von der Quelle bis zur Mündung abgewandert. Die entstandenen Fotos hat er zu einem Panorama von 4 Kilometern Länge zusammenmontiert.

Es geht noch weiter: Am heutigen Donnerstag finden über 20.000 Entscheider aus Politik, Wirtschaft, Medien und Marketing ein Cicero-Exemplar in ihrem Briefkasten. Knapp 11.000 davon sind mit dem eigenen Bild auf der Titelseite ausgestattet (siehe Beispiel 1. Reihe links in meiner Montage). Damit wird die Idee der Individualisierung des Magazins auf die Spitze getrieben. Sollte einer dieser Entscheider das Fontblog lesen: Wir bitten um ein Foto Ihres Cicero-Titels.

Natürlich braucht eine solche Aktion eine glorifizierende Marketing-Predigt: kein geringerer als Deutschlands Trend-Papst Matthias Horx darf sie halten. Er erkennt in dem Vorgang einen avantgardistischen Gesellschaftstrend: »Mass customisation, ›massenhafte Individualisierung‹, nennt sich diese Produktionsweise, die Ihnen Cicero hier in einer Fallstudie für die Zukunft vorlegt«, die er als »Me-Volution« bezeichnet. Weiter: »Es geht nicht um noch mehr Produktvielfalt, sondern um ein mögliches Ende jener industriellen Einbahnstraße, in der die ›Produktionen‹ immer nur in einer Richtung, nämlich vom Pro-duzenten zum ›Ver-braucher‹ verliefen.« Und endlich: »In uns Menschen wohnt der unausrottbare Widerspruch zwischen Ich und Wir, Zugehörigkeit und Differenz. Menschen neigen zu Gleichem, Vergleichbarem – und sei es nur, um sich davon unterscheiden zu können! Im Kern sind wir schwatzhafte Wesen, deren Hirne sich gerne mit Ähnlichem beschäftigen. Dazu gehören, in aufsteigender Reihenfolge, Sex, Erfolg und Essen.«

Während Horx die frommen Wort schrieb, wird er hoffentlich etwas anders gedacht haben. Vielleicht, dass »massenhafte Individualisierung« ein Widerspruch ist. Und dass sein Auftraggeber Cicero nichts anderes als einen Marketing-Knallbonbon gezündet hat. Die Individuelles-Titelblatt-Aktion ist eine Sackgasse, und vor allem nicht die Zukunft.

Personalisierte Drucksachen sind seit einem halben Jahrhundert bekannt, mit der Verbreitung des Computers wurden sie perfektioniert. Heute spricht man von Database Publishing. Meistens wird er zweckgerichtet eingesetzt, für Gewinnspiele und Medien-Abonnements (Stichwort Time Life). Das einzig neue an der Cicero-Aktion ist, dass sie keinen Zweck verfolgt, außer dem zufallsgenerierten Titelseitenausstoß. Solche Luxus-Nummern sind normalerweise unbezahlbar, oder man lässt sie von Inhalte- und Technologie-Partnern sponsern Die gab es dann auch reichlich: »die Nachrichtenagentur Reuters, der Solutions-Partner Hewlett-Packard, der Softwarehersteller Adobe, der Foto-Dienstleister CeWe Color, der Papierlieferant Reflex-Werk, die Druckerei Neef+Stumme, der Druckveredeler Thomas Glawion und der Litho-Partner Appel Grafik.«

So, jetzt bestelle ich mir hier die Dezember-Ausgabe von Cicero, weil ich nicht glaube, dass ich zu den »knapp 11.000 Entscheidern aus Politik, Wirtschaft, Medien und Marketing« gehöre. Außerdem verspreche ich dem Ringier-Verlag, Cicero sofort zu abonnieren, wenn er mir die Seiten zwischen dem Umschlag individualisiert liefern kann – aber bitte nicht mit zufallsgesteuerten Inhalten, sondern mit genau jenen Themen, die für mich interessant sind.

Bevor ich’s vergesse … diesen Spreeblick-Beitrag …

Nichts außer Kontrolle … den sollte jeder gelesen haben. Danke, Johnny.

Starbucks, so was werdet ihr nie hinkriegen

Eine wahre Geschichte aus der Bergmannstraße, Berlin Kreuzberg, 19. 11. 2007, 10:08 Uhr. Ort: Ein kleines Café. Während Artdirektor Helmut N. seinem Freund und Kollegen Prof. Axel K. sein iPhone vorführt, bringt die Kellnerin einen Cappuchino mit Schaum-Logo an den Tisch. Foto: Axel K. mit einem Sony Ericsson K750i, garantiert unbearbeitet.Die Geschichte und das Foto dazu ist mein kleines Trostpflaster für alle deutschen iPhone-Kunden, die Ihr Gerät unbedingt vor dem 19. 11. 2007 mit einem Zweijahresvertrag kaufen mussten.

JvMs typografische Ikea-Grundrisse

ikea-typo-motive

Auch diese bemerkenswerten Anzeigen werden wir wahrscheinlich nie im richtigen Leben bewundern dürfen, denn sie passen irgendwie gar nicht zum aktuellen Ikea-Werbeauftritt in diesem Land. Vielleicht wurden sie von Jung von Matt (Hamburg) für den Auftritt in einem anderen Land geschaffen. Möglicherweise sogar für die Teilnahme an Werbe-Wettbewerben? Man findet sie auf Ads of the World, insgesamt 4 Motive. (Quelle)

Die Utopie Design-Crowdsourcing ist tot

Der Spreadshirt-Manager Adam Fletcher zerreibt sich am eigenen Logo-Wettbewerb und verlässt nach einem Jahr das Unternehmen, bei Spreeblick wartet die Teilnehmer eines ähnlichen Projekts ungeduldig auf die versprochene Anerkennung. Ein neues Markenzeichen haben beide Unternehmen bis heute nicht gefunden. Die Historie der beiden großen Crowdsourcing-Logo-Wettbewerbe ist in den beiden Fontblog-Beiträgen Spreeblick-Logo-Crowdsourcing gescheitert und Logo-Flächenbombardement bei Spreadshirt zusammengefasst.

Gestern meldete Exciting Commerce: »Adam Fletcher, bei Spreadshirt zuletzt einer der Treiber des Open Logo Project, wird Spreadshirt nach gut einem Jahr wieder verlassen. … Ein ›Open Logo Projekt‹ passte einmal hervorragend zur alten Strategie, wirkte aber unter der neuen Prämisse schon etwas schizophren.« Der Viral-Marketing-Experte Martin Oetting zieht in seinem connectedmarketing.de-Blog folgende Schlüsse: »Wenn ich schon um kostenlose Arbeit für mein Unternehmen bitte, dann sollte ich wenigstens beweisen, dass ich diese Arbeit auch werzuschätzen weiß. Und das geht unter anderem, indem man Preise anbietet, für die es sich wirklich zu kämpfen lohnt.«

Der wahre Killer der Crowdsourcing-Idee scheint jedoch der organisatorische Aufwand zu sein. Oetting nennt den Zeitkiller: »Gerade die Möglichkeit, über das Web/per E-Mail einen persönlichen Austausch zu beginnen, ist für die Identifikation mit einem solchen Projekt (und für die Mundpropaganda, die man darüber macht) extrem wichtig. Wer also denkt, dass er begeisternde Resultate erzielt, indem auf einer Internetseite ein Wettbewerb ausgelobt wird, der irrt. Erst wenn man mit viel Hingabe und Interesse auf die Leute eingeht, entsteht Momentum«. Einige hundert Teilnehmer können diesem »Drehmoment« jedoch derart viel Fahrt geben, dass der Auslober alleine durch die Verwaltung ins Schwanken kommt. Die durchschnittliche Qualität der zu bewertenden Ergebnisse erhält sich umgekehrt proportional zu Menge der Hobby-Designer.

Meine These: Wenn man den internen Kommunikations- und Verwaltungsaufwand für ein Crowdsourcing – ohne Selbstbetrug – zu den Kosten eines Logo-Redesigns hinzunimmt, dann kann man gleich ein professionelles Designbüro engagieren, spricht mit einem Partner und hat in 4 Wochen garantiert ein passendes Logo.

Kommentar: Elfenbeinturm-Redesign bei faz.net

In der letzten Woche verkündete Dirk Specht, der Leiter Elektronische Medien bei der FAZ: »Wir wollen die ›FAZ‹ im Web positionieren .« Siehe auch den Fontblog-Beitrag: Ab morgen nimmt die FAZ das Internet ernst. Inzwischen wissen wir: Sie will es nicht (oder kann es nicht).

Es gibt zwei fundierte Betrachtungen des neuen FAZ-Internet-Auftritts, eine von Art Director Matthias Ballmann auf medienlese.de und eine zweite vom Design-Tagebuch. Diesen möchte ich gerne drei einfache Fragen hinzufügen, um meine Behauptung zu beweisen. Dazu versetze ich mich in einen durchschnittlich-intelligenten Internet-User, der natürlich Spiegel-Online kennt (spiegel.de), der ab und zu mal beim Tagesspiegel reinschaut (tagesspiegel.de) und bei der Süddeutschen Zeitung (sueddeutsche.de). Die gedruckte FAZ lese ich hin und wieder im Urlaub, weil es sie auf der ganzen Welt zu kaufen gibt und ich dann auch die Zeit habe, sie intensiv zu studieren. Und nun wollen die mich also mit ihrem Internet-Auftritt einfangen.

Da frage ich mich zuerst mal: Warum heißt das FAZ.NET und nicht faz.de? Wenn man sich im Internet neu positionieren möchte, dann wäre dies der Moment gewesen, der Marke einen nahe liegenden Namen zu geben, den sowieso die Mehrheit der Neukunden erst mal ins Browser-Adressfeld eintippt. Sofort wird man umgeleitet auf faz.net, was mir beweist, das die Frankfurter die Lizenz zum Umtaufen im Tresor liegen hat. Ein Kurzbesuch bei denic.de bestätigt mir die Besitzverhältnisse. Die Endung .net ist eine Loser-Endung. Zu ihr greifen Schwachmarken oder Piraten, die an .de oder .com nicht rankommen. Elfenbeinturm-These Nr. 1: Man glaubt nicht wirklich an die Notwendigkeit eines Neuanfangs im Internet und hält an der scheinbar etablierten (aber schwachen) Marke faz.net fest.

Dann frage ich mich dasselbe, was sich Matthias Ballman gefragt hat: Was steckt hinter der zweigeteilten horizontale Hauptnavigation, die sich überraschenderweise nicht verzweigt? Die Antwort weiß nur der FAZ-Abonnent. Die obere Navigationsleiste mit den Bezeichnungen »Politik«, »Wirtschaft«, »Feuilleton« und »Sport« spiegelt die werktäglichen Hauptprodukte der gedruckten Zeitung wider, die darunter liegende zweite Navi-Leiste benennt Nebenprodukte, die nicht jeden Tag Bestandteil der FAZ sind, zum Beipiel »Auto« (nur dienstags) oder »Reisen« (donnerstags). Elfenbeinturm-These Nr. 2: Maßgeblich für die Orientierung eines (neuen) FAZ-Online-Auftritts ist die Struktur des Printobjektes; ignoriert werden die Gepflogenheiten der Internet-Navigation, mit denen sich die neu umworbenen Nicht-Abonnenten auf der Seite versuchen werden.

Schließlich frage ich mich, warum es die tägliche FAZ in digitaler Form (e-Paper) nicht einzeln zu kaufen gibt (wie beispielsweise beim tagesspiegel.de), sondern nur in Form eines Abonnements. Wenn man in Frankfurt schon nicht die Gepflogenheiten des Internets akzeptieren will, warum simuliert man in diese Punkt nicht1:1  das richtige Leben? Die gedruckte Ausgabe kann jeder ohne Verpflichtung beim Zeitungshändler an der Ecke erwerben. Das Verrückte am e-Paper-Abo ist jedoch, dass es nur in Verbindung mit einem Print-Abo zu erwerben ist. Elfenbeinturm-These Nr. 3 (frei nach Karl Kraus): Es reicht nicht, keine eigene Online-Strategie zu haben, man muss auch unfähig sein, sie zu installieren.

»The making of FF Meta Serif«

Ein sehr ausführlicher Beitrag von Yves Peters auf der FontShop-Benelux-Seite über die Entstehung von Meta Serif, einschließlich der Sackgassen und Fehler, die gemacht und später korrigiert wurden. Viele neue Abbildungen.

Neues Corporate Design der SPD-Fraktion [Update]

Zum neuen Corporate Design der SPD-Bundestagsfraktion erklärt die zuständige Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion Petra Ernstberger: »Nach mehr als 15 Jahren hat die SPD-Bundestagsfraktion ihr Logo von der Hamburger Agentur DMC komplett überarbeitet sowie Gestaltungsrichtlinien für einen einheitlichen, professionellen Auftritt nach aussen und innen entwickeln lassen. Herausgekommen sind ein klar aufgebautes Logo, eine eigene Bildsprache und ein stringentes Literaturkonzept. Alle Elemente des neuen Erscheinungsbildes werden nun Schritt für Schritt eingeführt.

Die grundsätzliche Überarbeitung unseres Auftritts war notwendig, damit die SPD-Bundestagsfraktion in der heutigen Medienwelt eine klarere und unverkennbare Präsenz erhält.« Mehr: spdfraktion.de

Fontblog gratuliert zur Auswahl der Schriften: In der Pressemitteilung (PDF) erkennen wir die Swift, entworfen von Gerard Unger, das Logo wurde mit FF Sanuk gestaltet (einschließlich des roten SPD), entworfen von Xavier Dupré.

[Update] Da ich kein freistehendes (wie in der obigen Simulation) Original-SPD-Fraktionslogo gefunden habe, hier eines mit weiß unterlegter Fläche, und den von DMC gelieferten, optisch korrigierten Versalien R und K (siehe auch mein Kommentar plus Abbildung unten):

FH Dortmund: Focus Award 2007

Von 21. bis 25.11.2007 richtet der Fachbereich Design der FH Dortmund das internationale Symposium/Design-Festival Focus Award 2007 aus. Rund um das Thema »Standard« finden Vorträge, Screenings und Workshops statt, u. a. von/zu: Mario Lombardo (Bureau Mario Lombardo), Eike König (Eikes Grafischer Hort), Prof. Niklaus Troxler, Ingo Taubhorn (Deichtorhallen), Prof. Gertrud Nolte (Botschaft Nolte), Prof. Klaus Hesse (Hesse Design), Bastard Project, Martin Parr, Peter Rosenfeld (URW++), Wolfgang Strauss (netzspannung.org) und Moritz mo. Sauer. Programm downloaden: auf dieser Seite.

Mittwoch 21. 11., 19:00 Uhr: Ehrung der Preisträger des Focus Award 2007 und feierliche Eröffnung der Ausstellung.

Donnerstag 22. 11., ab 9:30 Uhr: Die Preisträger des Focus Award 2007, Nina Farsen und Isabel Schöllhammer (UdK Berlin), Florian Hardwig (HBK Braunschweig), Eveline Kulik (FH Dortmund), Marion Rüth (FH Würzburg-Schweinfurt) und Hanna Witte (FH Dortmund) präsentieren ihre Arbeiten.