Matrix II ist eine komplette Überarbeitung der 1985 von Zuzana Licko veröffentlichten Matrix-Schriftfamilie. Das Redesign begann im Januar 2007, anlässlich der Übertragung der Fontdaten ins neue OpenType-Format. Licko nutzte die Gelegenheit, die über mehrere Jahre entstandenen Ursprungsformen zu harmonisieren. So verringerte sie teilweise den Strichstärken-Kontrast und nahm Überhänge zurück. Die Breite einiger Zeichen wurde angepasst beziehungsweise neu abgestimmt. Der Querstrich des f wurde in fast allen Schnitten vereinfacht, auch die Gestaltung des kleinen g überarbeitet die Designerin, wobei sie nun auch ein offenes Alternativzeichen zum OpenType-Zeichensatz hinzufügte.
Tatsächlich war das kleine g vielen potentiellen Kunden ein Dorn im Auge: »Some designers complained they liked the typeface but would pass on using it simply because they disliked the lower case g. Its flat, hook-like tail was seen as a distraction, it stood out too much in text.« Als 2005 auf Typophile einige Schriftenfreunde begannen, alternative gs zu entwerfen, war dies auch für Zuzana Licko der Auslöser, nach einer oder mehreren Alternativen zu suchen.
Das Original-Kleinbuchstaben-g mit seinem flachen, hakenartigen Schweif (links) wurde oft kritisiert. Die alternative, gerundete Version (mitte) entstand 2005 nach einer Diskussion auf Typophile; das offene g (rechts) findet man in der 2007-OpenType-Version, der Matrix II
Doch es kamen auch neue Fonts dazu, und zwar gleich sieben Stück: Semi Narrow, Semi Wide, Semi Tall und Inline Italic sowie drei weitere Kursive. Um die Neuinterpretation von der Ur-Matrix zu unterscheiden (und ungewünschte Vermischungen zu vermeiden), gab ihr Zuzana Licko den Namenszusatz II.
Die ganze Geschichte zum Redesign auf der Emigre-Website: Matrix II – A History.



Noch ist die Initiative Deutscher Designverbände (
In Stichworten: Diplomaustellung der Berufsakademie Mediendesign in Ravensburg: eine Einladung zur Auflösung! Auf der Suche nach der Suche – haltlos, über alle Raster hinweg, in blanker Vorfreude hüpfende Rasterpunkte vereinen sich zu einem Weg.



Zweieinhalb Wochen lang präsentiert sich Wien vom 3. bis 21. Oktober 2007 als Ort der Gestaltung. Unter dem Label 