Nachdem sich Anfang dieses Monats im Fontblog die Diskussion um das versale ß (Wikipedia dazu) neu entfacht hat, schlägt sich das Thema auch in den allgemeinbildenden Medien nieder: ISO-Arbeitsgruppe schlägt Unicode mit “ß” als Großbuchstaben vor (heise online), Das große Eszett kommt (Focus Online) und Hilfe! Ein Buchstabe fehlt! (Süddeutsche). Ursprünglicher Initiator der Debatte waren Andreas Stötzner und seine Signa Ausgabe 9.
Eben machte mich Robertmichael auf obigen Artikel in der Sächsischen Zeitung aufmerksam (von der wir immer noch nicht wissen, warum sie die Ole-Schäfer-Schrift Zine nicht mehr einsetzt … Hallo). Er schreibt: »Frau GroSSmann von der Sächsischen Zeitung hat den Vogel abgeschossen. Erst wird die Signa zur Sigma, dann schiebt sie ›Mister Microsoft‹ die Aufgabe zu, einen Platz für das versal-ß auf Tastaturen zu finden und schließlich bastelt sie ›wunderschöne‹ Versal-ß-formen für Times, Arial und einer anderen Spaßschrift. Peinlich, schlimm.«


Davon können Typografinnen und Typografen hierzulande nur träumen: ein Feiertag für die Schrift. Bulgarien und Mazedonien zelebrieren heute den Tag der kyrillischen Schrift, ein offizieller Feiertag. Am Denkmal für Kyrill und Method vor der 





Gestern Abend eröffnen Staatsminister Gernot Erler und der chinesische Gesandte Zhao Bin im Lichthof des Auswärtigen Amts 


