Das letzte Font-Mailing des Jahres 2006 ist fertig und wurde gestern in den Versand gegeben. Unser Titelthema sind Pixel-Schriften … und so »ertrinkt« unser gestanzter Titelschriftzug geradezu inmitten seiner gedruckten Brüder und Schwestern.
Wer nicht auf die Post warten möchte, lädt sich schon heute das 36-seitige fonts-7-PDF (6,6 MB) und blättert es am Großbildschirm durch. Das macht Freude und nebenbei fragt man sich: Werden PDFs irgendwann vielleicht doch die gute, alte Drucksache ablösen. Garantiert nicht, aber sie haben ihren Rhythmus, ihre ergänzende Funktion noch nicht gefunden. Wir arbeiten noch daran. Mit einem kurzen Blick auf vier Doppelseite möchte ich euch ein wenig neugierig machen.

Ein häufig gestellte Frage am FontShop-Telefon: ›Welche Schriften sind für das Setzen kleiner Texte besonders geeignet?‹ Wir haben 8 Mikro-Text-Spezialisten auf den Zahn gefühlt und beweisen ihre Stärke beim Kleingedruckten uf den Seiten 6/7 in fonts 7

Nirgendwo dürfen sich Schriften mehr austoben als auf Markenverpackungen: schrille Farben, Prägung, leuchtend, glänzend, matt oder gelackt … die Verbraucher wollen typografisch umgarnt werden. Drei unserer Beispiele wurden – mit FontFonts – vom bekannten Büro Schein Berlin entworfen, die auf erfundene Produkte für Film- und TV-Produktionen spezialisiert sind.

Das Schriftentwerfer-Portrait widmet sich Cyrus Highsmith, der bei The Font Bureau, Inc. als Senior Designer für die Entwicklung neuer Schriftfamilien verantwortlich ist. Highsmith-Schriften werden gerne für die Neugestaltung von Magazine eingesetzt: Wir zeigen aktuelle Beispiele aus US-Medien.

Auf der Doppelseite in der Heftmitte stellen wir Pixel-Schriften vor, wobei wir das Thema sehr breit darstellen: man hätte es auch Display-Schriften überschreiben können. Warum sind sie wieder so aktuell: Weil moderne Medien wie MP3-Player, Blackberry und Navigationssysteme nicht ohne sie auskommen … die groben Fonts gehören zu unserem Alltag, und das macht sie populär.











