TYPO Day kommt nach Hamburg

Auftakt in Hamburg: der erste TYPO Day des Jahres findet am 19. Februar im designxport statt. Im Ausstellungs- und Versanstaltungszentrum für aktuelles Design werden in der knapp vierstündigen Veranstaltung die aktuellen technischen und ästhetischen Möglichkeiten im E-Publishing vorgestellt.

Zum Themenschwerpunkt E-Print & E-Book zeigten die TYPO Day Referenten Fabian Kern Andrea NienhausFrank Rausch und  Atilla Korap auf, welche Verlage ihr Angebot in elektronische Form gebracht haben, welche Strategien sie dabei verfolgen und für wen sich der mediale Übergang bereits auszahlt.

designxport-roter-Tisch_c_Stephan-LemkeAm 19. Februar findet der erste TYPO Day 2016 in Hamburg im designxport statt. Foto: Stephan Lemke

Im Lauf der Veranstaltung werden technische Hürden, die bei der Programmierung zu nehmen sind ebenso behandelt wie aktuelle gestalterische Möglichkeiten beim Publizieren von E-Books.

Programm*:

  • 14:00 Registrierung
  • 14:15 Jürgen Siebert: Begrüßung
  • 14:30 Fabian Kern: Einführung in die (noch) unübersichtliche Welt des elektronischen Publizierens
  • 15:10 Andrea Nienhaus: E-Publishing
  • Kaffee-Pause
  • 16:20 Frank Rausch: Responsive Typography
  • 17:00 Atilla Korap: Maßgeschneiderte Fonts für E-Book und Screens
  • 17:40 Getränke, Q&A und Get-together
  • 18:30 Ende der Veranstaltung

*Programmänderungen vorbehalten

Das typografische halbtägige Intensivseminar für professionelle Designer, Markenbetreuer und Publishing-Experten liefert einen Überblick zum aktuellen Stand der digitalen schriftlichen Kommunikation. Das Themenspektrum reicht von den ästhetischen Grundlagen und der Bedeutung der typografischen Qualität über Markenbildung, neue Ausgabegeräte bis hin zu den jüngsten Font-Produkten, -Technologien und -Anwendungen.

Ticket: 59 €*
Gruppenpreis ab 3 Personen: 49 €* pro Person

*Preise zuzüglich 19% MwSt.

→ zur Anmeldung

 


CUT-Magazin interviewt den Font FF Hertz

Cut-Typografie-Ausgabe-im-RegalVon A bis Z widmet sich das Winterheft des DIY-Modemagazins CUT (»Leute machen Kleider«) dem Thema Schrift. Foto: Norman Posselt

Auf diese Art hat sich noch keine unserer Schriften in den letzten 20 Jahren empfohlen: In Kooperation mit Monotype spielt das vielfach ausgezeichnete Heft auf 150 Seiten mit Schrift und Buchstaben, bringt eine Vielzahl moderner und klassischer Editorial-Schriften zum Einsatz, und widmet mehrere Stories und Fotostrecken typografischen Themen. Besonderes Feature: CUT-Redakteurin Anke Eberhardt spricht mit Jens Kutíleks FF Hertz, über Gleichberechtigung, Magersucht und billige Kleider:

CUT: Seit Sommer 2015 bist du ganz offiziell bei fontshop.com und anderen Schriftdealern zu haben. Deine Entwicklung begann aber schon 2012. Ist das eine normale Zeitspanne?

FF Hertz: Ach, das ist noch gar nichts! Mit oder ohne Serifen? Wie sieht der Strich vom Q in Extra Bold Italic aus? Das muss ja alles bis ins Detail ausgearbeitet werden! Insgesamt habe ich in meinen 12 Schnitten über 11.000 Zeichen, darunter mehrere Tausend Akzentbuchstaben, die für die europäischen Sprachen nötig sind. Mein Designer muss ein Faible für monotone Tätigkeiten haben.

FF Hertz Interview-mit-einer-SchriftInterview mit einer Schrift? Warum nicht! FF Hertz zeigt im Gespräch, dass die moderne Textschrift Stellung bezieht. Zu Buchstabenwerten, Lesbarkeitsanspruch, auch Lebens- oder Formfragen. Editorial-Doppelseite: CUT Magazin, Typographie-Special, Ausgabe #14

CUT: Im Gegensatz zu den momentan aktuellen, übercleanen Schriften erscheint deine Hand… pardon: Satzschrift eher altmodisch.

FF Hertz: Stimmt. Meine Ziffern sind zum Beispiel stark an eine Schreibmaschine aus den 1970er-Jahren angelehnt. Viel habe ich auch Hermann Zapfs Melior zu verdanken, von der mein Designer sagt, sie übertrage ein 50er-Jahre-Feeling auf jeden Text. Serifenschriften wie ich sind eigentlich nie besonders im Trend. Sogar Google hat ja gerade sein Logo zu einer serifenlosen Schrift geändert. Wir sind eher die Arbeitspferde, die unbeachtet im Verborgenen werkeln. Es gibt aber auch Ausnahmen: In der Welt der Modemagazine sind klassizistische Serifenschriften mit feinen Haarlinien ein gesetzter Standard.

CUT: Obwohl du also eine Vorliebe für Tradition hast, bist du überraschend modern einsetzbar und oft in eBooks zu sehen.

FF Hertz: Anders kann man in der heutigen Zeit ja gar nicht mehr bestehen. Das Fernsehen macht einen bekanntlich 5 Kilo schwerer, bei E-Publikationen ist es umgekehrt. Da wird jeder unvorbereitete Buchstabe unfreiwillig magersüchtig. Wenn du dann aber mal wieder klassisch auf Papier gedruckt wirst, kommt der Jo-Jo-Effekt und plötzlich bist du übergewichtig. Deswegen habe ich versucht, mich bei der Abstufung meiner Strichstärken gleich zu Beginn an die verschiedenen Einsatzgebiete anzupassen.

CUT: Warum benötigt jeder deiner Buchstaben exakt den gleichen Platz, egal ob Light, Regular oder Bold?

FF Hertz: Gleichberichtigung war mir schon immer wichtig. Nur die Kursiven tanzen wie immer aus der Reihe und nehmen ihren eigenen Platz ein. Aber was soll man machen, es sind halt schräge Typen. Dass meine Buchstaben „uniwidth“ sind, ist aber nichts, was man als Leser merken soll. Das ist eher etwas, das dem Typografen, der mit mir gestaltet, die Arbeit erleichtern soll.

FF_Hertz_Reader_1320pxSchmale und gleichbreite Zeichen in allen Schriftschnitten, hervorragende Lesbarkeit auf Papier und Bildschirm und warme Serifenformen: die engagierten Eigenschaften der FF Hertz Textfamilie von Jens Kutílek

CUT: Typobanausen könnten nun sagen, das sei doch alles völlig unwichtig. Eine Schrift sei Mittel zum Zweck. Und wo das a seinen Bauch trägt, doch nur eines: völlig egal.

FF Hertz: Ja, klar. Das ist ungefähr so egal wie das Kleid, das man trägt. Ob das jetzt ein zwickendes Billigteil aus Polyester oder perfekt fallende Seide ist: völlig gleichgültig. Ist ja auch nur ein Kleid, nicht? Aber wenn bei einer Bewegung etwas kneift, hat das Kleidungsstück seinen Zweck verfehlt. Ich bin die alltagstaugliche Kleidung, die einfach gut sitzt. Die man nicht bemerkt, wenn man sie trägt. Um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, braucht man natürlich etwas Spektakuläreres. Ich gehöre nicht auf den Laufsteg. I’m the normal one …

0_cut-magazine-typo-specialDie CUT-Herausgeberinnen zeigen in zig DIY-Ideen, was man mit A, B, C & Co alles anstellen kann, Editorial-Doppelseite: CUT Magazin, Typographie-Special, Ausgabe #14

CUT: Wobei die Unterschiede in der Mode doch etwas offensichtlicher sind.

FF Hertz: Nicht für unser Unterbewusstsein! Bei Lesetexten sind die Menschen zum Beispiel Serifenschriften gewohnt, für Beschilderungen funktionieren aber serifenlose besser. Da soll noch mal jemand behaupten, dass Typografie nur eine Spielwiese für Grafiker sei, wenn alle an der Autobahnausfahrt vorbeifahren, weil das Erfassen des Ortsnamens eine Sekunde zu lang gedauert hat.

CUT: Da du nun fertig designt bist, stellt sich die Frage: Wie sieht die Zukunft aus?

FF Hertz: Ich komme ja aus Berlin-Wedding, da wächst man automatisch in einer internationalen Umgebung auf. Ich spreche über hundert Sprachen, deshalb ist mein Ziel, irgendwann in jeder von ihnen mindestens einmal für eine Liebeserklärung und einmal fürs Fluchen verwendet worden zu sein.

CUT: Das ist ein Wort. Danke für das Gespräch!

Das Interview führte Anke Eberhardt.

Cut-Kooperation-Launch-Party-RedaktionDas CUT-Team auf der Launchparty im soda. BERLIN im Dezember (von links nach rechts): Marta Olesniewicz (CUT Art-direction), Anke Eberhardt (CUT Chefredaktion), Sebastian Steinacker (SodaBooks), Isabell Hummel (SodaBooks), Horst Moser (CUT Verleger). Foto: Norman Posselt

CUT wurde 2009 unter der Leitung von Horst Moser im Hause independent Medien-Design von den Grafikdesignern Lucie Heselich und Marta Olesniewicz ins Leben gerufen. Anja Kellner stieß kurze Zeit später für Mode und Text dazu. Seit 2012 ist Anke Eberhard Mode- und Chefredakteurin. Inzwischen ist CUT fester Bestandteil der Magazinlandschaft und Kreativ-Lesestoff der Guerilla-Gärtner, Strickmädchen und Selbermacher. Verschiedene Preise wie zum Beispiel der Red Dot Award (2009, 2010), der Lead Award (2010) sowie lobenden Anerkennungen von ADC und der Nominierung des Rat für Formgebung unterstreichen die gestalterische Qualität von CUT.

LINKS:


Das Berlinale-Plakat 2016

66. Berlinale Plakat

Es ist Tradition im Fontblog, alle Jahre wieder einen kurzen Blick auf die Plakatserie der Berliner Filmfestspiele zu werfen. Kurz vor Weihnachten wurden die Motive für die 66. Berlinale vorgestellt, die vom 11. bis 21. Februar 2016 stattfinden wird. Nachdem der prestigeträchtige Job in den vergangenen fünf Jahren von der Berliner Agentur Boros betreut wurde, wechselte das Festival nun den Werbepartner.

Das Schweizer Designbüro Velvet.ch schuf die 6 Motive und schlägt eine komplett neue Richtung für die Werbung des Filmfestival ein. Während jahrzehntelang Muster, Wörter, Abstraktes und Buchstaben die Berlinale-Poster dominierten, setzt Velvet auf formatfüllende Fotos. Diese erzählen von »flüchtigen Begegnungen einzelner Nachtschwärmer mit den Bären in der Stadt, … eingeklemmt zwischen Realität und Fiktion.« (Pressetext). Jedes Motiv ist in eine eigene Farbwelt getaucht. Allen gemein ist der fett in weiß gesetzte Veranstaltungsname plus Datum oben links, dazu an der rechten Seite gestürzt der Hashtag #Berlinale … alles gesetzt in ITC Avant Garde Gothic.

»›Der Bär ist los‹, so könnte das Motto unserer diesjährigen Plakatmotive heißen. Auf ihnen schwärmt der Bär aus und ist, wie das Festival selbst, nicht nur am Potsdamer Platz, sondern auch in den verschiedenen Kiezen unserer Stadt zu sehen.« Mit diesen Worten umschreibt Festivaldirektor Dieter Kosslick seine eigenen Assoziationen beim Betrachten der neuen Berlinale-Kampagne. Was er nicht verrät sind die Hintergründe für die visuelle Kehrtwende sowie für zwei visuelle Details, die um so mehr unsere Fantasie anregen.

1. Der Hashtag. Da die Berlinale nicht nur ein Industrie-, sondern auch ein Publikum-Festival ist, haben sich die Veranstalter dazu entschlossen, die Fans mit einem amtlichen Hashtag zum Mitreden einzuladen. Wer in den sozialen Medien zu Hause ist weiß natürlich schon lange, dass dort sowohl die Stars als auch die Journalisten fleißig Informationen liefern (und natürlich auch sammeln). Frischer als im Netz kommt man nicht an Festival-Infos. Mehr live geht nicht.

2. Das RGB-Muster. Wer sich den neuen Plakaten nähert stellt fest, dass die Fotos mit einem Pixel-Raster verfremdet sind, das sie wie Screenshots aussehen lässt, genauer: wie vom Bildschirm abfotografiert. Dieser Effekt ist ungewöhnlich für ein Festival zum Thema Film, einer Industrie, die zwar weitgehend digitalisiert ist, aber letztlich ihr Geld mit dem Versprechen einer ungetrübten (= pixelfreien) optischen Bildqualität verdient. Andererseits deutet der Screen-Effekt an, dass die Zukunft des Films nicht alleine an der Kinokasse entschieden wird. Digitale Plattformen, die Filme verkaufen, verleihen oder streamen, werden in den kommenden Jahren eine entscheidende Rolle für den Zugang zur Filmkunst spielen.

Beide Details betonen, dass die Berlinale ein publikumsnahes Festival ist und dass sie sich darum bemüht, so viele Menschen wie möglich dem Medium Film näher zu bringen. Unter diesem Blickwinkel sind die neuen Plakate inhaltlich passend und grafisch gelungen.

(Abbildungen: Velvet Creative Office © Internationale Filmfestspiele Berlin)


Fontblog verlost ein Typodarium 2016

Typodarium 2016

Auch für jeden Tag dieses Jahres haben Lars Harmsen und Raban Ruddigkeit typografische Display-Delikatessen und solide Brotschriften zum Lieblingskalender aller Fontfreunde zusammen getragen. Beim Verlag Hermann Schmidt Mainz ist es vergriffen: Das Typodarium 2016.

Die Fakten schnell zusammen gefasst:

The Daily Dose of Typography
Abreißkalender mit 366 Fonts
von 223 Designern aus 32 Ländern
und allen Feiertagen dieser Länder
384 farbige Tagesblätter, beidseitig bedruckt
Format 8,5 x 12 cm
Verpackt in einer soliden Schriftmuster-Sammelbox

Wir verlosen unseren Kalender unter allen Kommentierenden. Welches ist Euer Schriftthema 2016? Das kann etwas aus der Font-Technik sein, ein Format, die Erweiterung einer Fontfamilie, ein bestimmter Anwendungszweck für Schriften oder auch ein Schriftstil.

Einsendeschluss ist Mittwoch, der 13. Januar 2015, 12:00 Uhr.

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1. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 14 Jahren. Angestellte von Monotype und ihre Angehörigen sind von der Teilnahme ausgeschlossen. 2. Alle Personen, die sich mit einem Kommentar im Fontblog beteiligen, werden automatisch Teilnehmer am Gewinnspiel. 3. Der Gewinner wird durch Losentscheid ermittelt und per E-Mail am Ende des Gewinnspiels benachrichtigt. Der Gewinner erhält einen Typodarium-Kalender. Der Preis kann nicht umgetauscht oder in bar ausgezahlt werden. 4. Monotype behält sich das Recht vor, diese Teilnahmebedingungen jederzeit zu ändern oder das Gewinnspiel ganz oder teilweise vorzeitig zu beenden. 5. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Praktikum bei FontShop

FontShop, Berliner Niederlassung der Monotype GmbH, Herausgeber der FontFont-Bibliothek und der FontBook App, bietet Praktikums- bzw. Volontariats-Plätze an. Gesucht werden Studentinnen/Studenten oder Absolventinnen/Absolventen mit schriftgestalterischem und typografischem Interesse.

fontfont_office_panorama_2000Hier könnte für ein halbes Jahr Dein Arbeitsplatz sein: Im FontShop-Büro im Berliner Bergmannkiez

Wesentliche Schwerpunkte der Tätigkeit während eines Praktikums/Volontariats bei FontShop sind:

  • Testen von Fonts unter Windows und Mac OS, z. B. Ausdrucke anfertigen und auswerten, Funktion von OpenType Layout Features prüfen …
  • technische und visuelle Überprüfung von Fonts und Fontquelldateien
  • teilweise Outlinekorrekturen für Font-Updates
  • Hinting von PostScript-Outlines
  • Testdokumente weiterentwickeln
  • Kerning- und Sprachraumrecherche
  • Fontübersichten/Schriftmuster erstellen
  • Zuarbeiten bei Einreichungen für Wettbewerbe, Animationen/Illustrationen …
  • Einblick in die professionelle Fontproduktion von FontShop …

Praktikumsdauer: sechs Monate mit 40-Stundenwoche. Das Praktikum wird vergütet. Start ab 1. Februar 2016. Praktikumsort ist Berlin. Interessenten bewerben sich bitte bei:

Andreas Frohloff Manager CP Font Productionandreas.frohloff@monotype.com


OpenType Upgrade: Linotype, FontFont, Monotype & ITC

OpenType Font LogoAnfang 2007 verkündete Fontblog das Ende der PostScript-Type-1-Schriften. Fünf Jahre später entschied das Softwarehaus Adobe, auch die TrueType-Technologie nicht weiter zu entwickeln. Seit über 10 Jahren veröffentlichen die Bibliotheken von Linotype, FontFont und Monotype Schriften für den Druck als plattformübergreifende OpenType-Fonts. »Alte« PostScript- und TrueType-Fonts und OpenType-Standart-Schriften können jetzt auf OpenType-Pro-Fonts erweitert werden.

Nach ihrer Erstveröffentlichung wurden in den letzten Jahren viele OpenType-Schriften zusätzlich mit Spracherweiterungen ausgestattet. Die wenigsten Entwerfer belegen den üppigen Zeichenvorrat von vornherein (technisch möglich sind übrigens 65.536 Glyphen), sondern dem Standard-Zeichensatz-Umfang (OT Std) folgt – meist deutlich später– ein Upgrade (OT Pro, Pro CFF …), auch als Extension bezeichnet. Osteuropa-Zeichen-Karte Die Karte zeigt die geographischen Sprachräume in West- und Osteuropa. Ein Standard-OT-Font aus der FontFont- Bibliothek deckt die gelben Regionen ab. FF-Pro-Fonts unterstützen auch CE-Sprachen, einschließlich Türkisch, Rumänisch und die baltischen Sprachen (grün). Besonders gut ausgebaute FF-Pro-Fonts enthalten darüber hinaus griechische (lila) und/oder kyrillische Zeichen (rosa). Quelle: europafonts.de

OT-Pro-Fonts enthalten zusätzlich zu den westeuropäischen Zeichen auch Sonderzeichen für lateinische und/oder nicht-lateinische Fremdsprachen, wie osteuropäische Sprachen – häufig zusätzlich türkisch, griechisch oder kyrillisch. Viele enthalten zusätzliche Kapitälchen, Mediävalziffern, erweiterte Ligatur-Sets, Schwungbuchstaben und alternative Zeichen. Unser OpenType Upgrade Angebot umfasst:

  1. Das Upgrade eines PostScript-Type-1- oder eines TrueType-Fonts auf den entsprechenden OpenType-Pro-Font.
  2. Das Upgrade eines OpenType Fonts auf den entsprechenden Font im OpenType-Pro-Format.

Wir gewähren auf jedes Upgrade eines Standard-OpenType-Fonts, bzw. Postscript und Truetype Fonts 30% Rabatt. Voraussetzung: Der von Ihnen gezahlte Kaufpreis der Font-Familie lag bei über 200 € netto. Das Angebot gilt bis 31. Dezember 2015. 

Und so geht‘s: Den Kaufbeleg (von FontShop, Linotype oder Monotype), der Sie als Käufer bzw. Lizenznehmer ausweist, einfach an sales@fontshop.com mailen und Sie erhalten für Ihren »alten« Font ein unverbindliches Angebot mit 30% Rabatt für das Upgrade auf OpenType Pro.

Die Aktion gilt für alle Schriften aus der FontFont-Bibliothek, sowie aus den Bibliotheken von Linotype, Monotype und ITC.

OpenType-Pro-Fonts besitzen die gleichen technischen und ästhetischen Spezifikationen wie Opentype-Standard-Schriftarten. So kann ein OT-Font durch einen OT-Pro-Font ersetzt werden, ohne unerwünschte Veränderungen im Layout zu bewirken. Der Pro-Zusatz im Datei-Namen hilft Verwechslungen zu vermeiden.

FF-Dax-Language-Support2 Die FF Dax® enthält als OpenType-Pro-Font Zeichen für die Sprachunterstützung für 164 Sprachen, darunter von tschechisch, türkisch, griechisch und kyrillisch. Das Upgrade-Angebot ist besonders für Unternehmen interessant, die Drucksachen in der Hausschrift für neue Märkte erstellen möchte.

Ein Beispiel:

FF Dax 1 kostet in der Western-Language-Support-Std-Version  219 € (zzgl. USt.). In der Version mit erweitertem Lateinischen Zeichensatz kostet das FF Dax 1 Paket rabattiert 230,30 €  statt 329 € (zzgl. USt.). 

Die FF Dax enthält als OpenType-Pro-Font Zeichen zusätzlich die Sprachunterstützung für die lateinisch osteuropäischen Sprachen.

Werfen Sie eine Blick auf Ihre Schriftensammlung: Wenn Sie Font-Familien im PostScript-Type-1-Format (Dateiendung*.AFM, *.PFM, *.INF und *.PFB) finden oder im TrueType-Format (Dateiendung *TTF) können Sie jetzt günstig auf das aktuelle OpenType-Pro upgraden. 

Die Schriften aus der FontFont-Bibliothek und den Bibliotheken von Linotype, Monotype und ITC enthalten verbreitete Originalschriften, wie Helvetica®, Garamond, Frutiger®, Bodoni™, Futura®, Times®, Officina®,  FF DIN®, FF Meta, FF Netto®, FF Unit®, FF Clan®, ITC Avant Garde Gothic ® FF Fago®, Rockwell® oder Walbaum™.

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LINKS:

 OpenType-Technik: Detaillierte Informationen über OpenType-Fonts können in unserem FAQ-Bereich nachgelesen werden.

 OpenType-FontFonts: Eine umfangreiche Einführung* zu OpenType-FontFonts (PDF, 70 Seiten, 1,2 MB)

* Einzelne Schriften können von dieser Beschreibung abweichen.
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Dax ist eine Marke der Monotype GmbH, die beim Amerikanischen Patent- und Markenamt eingetragen ist und die die in bestimmten anderen Rechtsordnungen eingetragen sein kann. FF ist eine Marke der Monotype GmbH, die beim Amerikanischen Patent- und Markenamt eingetragen ist und die die in bestimmten anderen Rechtsordnungen eingetragen sein kann.


BLINK – Kalenderprojekt aus Berlin

BLINK2016_Kalender

Der BLINK-Fotokalender von Susanne Schwalbach und Etienne Girardet ist kein Themenkalender mit uniformem Stil. Im Gegenteil: der Kalender spricht seine eigene Sprache. Die Bilder begleiten durch jeden Tag des Jahres, inspirieren und erzählen Geschichten – jedes einzelne, viele auch als Teil einer Reihenfolge.

Mit der Verortung im Jahresgefüge machen die Fotos neugierig auf die nächsten – manchmal überraschend, oft im Kontext, immer aus einer besonderen fotografischen Sichtweise. So zeigt der Kalender Unerwartetes und Lustiges, Tiefgründiges und Trauriges, Vergangenes und Aktuelles.

Der Abreißkalender enthält Fotos von 40 Personen – von Amateurfotograf_innen bis zu Profis. Eine sehr spannende, stets unerwartete Mischung. Je nach Belieben auf dem Tisch stehend oder an der Wand hängend führt er im Format A6 mit 366 Momentaufnahmen durch das kommende Schaltjahr.

BLINK ist das perfekte Geschenk – fürs Herz, fürs Auge, für die Küche, fürs Wohnzimmer, für Freunde und Familie, für Fotoliebhaber_innen. Für 32,- Euro macht BLINK ein ganzes Jahr lang Freude.

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Etienne Girardet, Susanne Schwalbach
BLINK Fotokalender 2016
Format A6, fünf Zentimeter stark, 800 Gramm. Gedruckt im vierfarbigen Offsetdruck mit hochwertiger Klebebindung. Einsetzbar als  Tisch- oder Wandkalender.

→ Kalender bei den Herausgebern bestellen …

Unter allen Kommentierenden verlosen wir unser Rezensionsexemplar. Einsendeschluss ist Montag, der 26. September um 12:00 Uhr mittags.

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1. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 14 Jahren. Angestellte von Monotype und ihre Angehörigen sind von der Teilnahme ausgeschlossen. 2. Alle Personen, die sich mit einem Kommentar im Fontblog beteiligen, werden automatisch Teilnehmer am Gewinnspiel. 3. Der Gewinner wird durch Losentscheid ermittelt und per E-Mail am Ende des Gewinnspiels benachrichtigt. Der Gewinner erhält einen BLINK-Fotokalender. Der Preis kann nicht umgetauscht oder in bar ausgezahlt werden. 4. Monotype behält sich das Recht vor, diese Teilnahmebedingungen jederzeit zu ändern oder das Gewinnspiel ganz oder teilweise vorzeitig zu beenden. 5. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Fotos: © Etienne Girardet, www.pacificografik.de


Das TYPO Day Seminar besucht Wien

Wiener und alle Typografie-Profis aus der Alpenrepublik können sich am 23. Oktober im WestLicht auf den aktuellen Stand der Kommunikation mit Schrift bringen.

TYPO Day ist das Ein-Tages-Seminar für professionelle Designer, Markenbetreuer und Publishing-Experten und bringt die aktuellen Themen in der digitalen schriftlichen Kommunikation auf den Punkt.

Neben den Vorträgen sind die Begegnungen zwischendurch für viele Besucher der Hauptgrund für den TYPO-Besuch. Ein persönlicher Dialog unter Kolleginnen und Kollegen bringt oft mehr als Telefonate und E-Mails.

TYPO Day_Wien_Sketchnote-Nadine-Rossa

In kleiner Runde und im Detail zeigen hochkarätige Redner Wege wie beste Lesbarkeit und differenzierte typografische Ausdrucksmittel über alle Kanäle sichergestellt werden. Sketchnote: Nadine Roßa

Es sprechen: Erik Spiekermann (Video), Indra Kupferschmid, Atilla Korap, Johannes Bergerhausen, Henning Skibbe und Michael Hochleitner.

Diskussionen entwickeln Antworten auf alle Satz-Fragen: Wie wähle ich die richtige Schrift? Welche Anforderungen stellen E-Book und Screens? Was bedeutet Unicode? Brauche ich Emojis? Was muss ich beim Einsatz von Schriften in Zeitungen und Zeitschriften besonders beachten?

Noch bis 30. September können sich Teilnehmer zum Early-Bird-Preis von 198 Euro* anmelden (ab 1. Oktober 298 Euro*). Einen satten Rabatt gibt es für das 3er-Gruppenticket: 3 Personen für 447 Euro*. Hier zum TYPO Day Wien anmelden.

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 *Laut Kleinunternehmerregelung (§ 6 Abs. 1 Z 27 UStG) enthalten die Tickets keine Umsatzsteuer. 


Adrian Frutiger, 1928–2015

Adrian Frutiger, Interlaken 2004, © Fontblog

Gestern wurde bekannt, dass der große Schweizer Schriftentwerfer Adrian Frutiger in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in seinem langjährigen Wohnort Bremgarten bei Bern verstorben ist. Die Nachricht ging wie ein Lauffeuer durch die sozialen Medien, zum Leidwesen der Familie, die den Todesfall – auf ausdrücklichen Wunsch des Designers – nicht direkt der Öffentlichkeit preisgeben wollte. Es wird auch keine Trauerkarten und keine Todesanzeige geben.
Die Bescheidenheit Adrian Frutigers war legendär. Doch bei aller Zurückhaltung konnten er und seine Erben nicht verhindern, dass sich tausende Schriftbenutzer und zig Schriftentwerfer in den vergangenen 24 Stunden von Frutiger verabschiedeten sowie sich für sein einflussreiches Schaffen bedankten. Einige Beispiele:

Adrian Frutiger wurde am 24. Mai 1928 in Unterseen an der Aare, Kanton Bern, geboren. Nach einer Schriftsetzerlehre in Interlaken und einem Studium an der Kunstgewerbeschule Zürich (1949–1951) bei Alfred Willimann und Walter Käch arbeitete Frutiger zunächst als Grafiker in Zürich. Ein Jahr später wurde er Mitarbeiter der Pariser Schriftgiesserei Deberny & Peignot. Im Sommer 1962 gründete er mit Bruno Pfäffli und André Gürtler sein eigenes Grafikatelier in Arcueil bei Paris.

Aufbau der Univers-Schriftfamilie bei Erscheinen 1954

Aufbau der Univers-Schriftfamilie bei Erscheinen 1954 (weitere Schnitte sind inzwischen hinzugekommen): die erste Ziffer steht für die Strichstärke, die zweite für die Buchstabenbreite, wobei gerade Ziffern »oblique« bedeuten

Die Schrift Univers, die Adrian Frutiger weltberühmt machte, geht auf Übungen zurück, die er bereits 1949 als 21jähriger an der Kunstgewerbeschule durchführte. Das eigentlich Neue an Univers war, dass eine Schriftfamilie erstmals als geschlossenes System entworfen und vermarktet wurde. Ausgangspunkt ist der Normalschnitt Univers 55, von dem aus sich alle weiteren herleiten. Der Kontrast ist so austariert, dass sich die Schrift auch für lange Texte eignet. Frutiger legte großen Wert auf die Abstimmung der Strichstärkenunterschiede zwischen Versalien und Gemeine. Für damalige Zeiten ist die Mittellänge ungewöhnlich hoch.

Univers brauchte 15 Jahre, bis sie überall bekannt und auf den unterschiedlichen Geräten (Blei und Fotosatz) verfügbar war. Dem Ende der 60 Jahre vorherrschenden rationalistischen Stil in der Typografie kam die kühle, systematisch entwickelte Familie entgegen. Sie entsprach dem Anspruch auf ›Total Design‹, wie Wim Crouwel und Ben Bos ihr Designbüro 1964 tauften. In Holland wurde Univers eine Art Nationalschrift, in den USA und Deutschland setzten die Grafiker eher auf Helvetica.

Der technische Wandel des Fotosatzes spornte Adrian Frutiger an: »Im Blei habe ich die Schrift und ihre Fähigkeit, mit immer denselben Lettern die ganze geistige Welt lesbar werden zu lassen, zuerst erlebt. Damit erwachte in mir das Bedürfnis, die bestmögliche Lesbarkeit zu entwickeln.« erinnert er sich rund 30 Jahre später in einer Biografie. »Schnell kam die Zeit, in der ein Text nicht mehr mit Bleibuchstaben, sondern durch einen Lichtstrahl gesetzt wurde. Die Aufgabe, die Schriften der alten Meister vom Hoch- in den Flachdruck umzudenken, war für mich die beste Schule. Als es jedoch um den Grotesk-Stil ging, hatte ich meine eigene Vorstellung: es enstand die Univers-Familie.«

1997 wurde Univers von Adrian Frutiger und Linotype komplett überarbeitet, auf 59 Schnitte erweitert und dreistellig nummeriert: Linotype Univers. 2004 erschien Univers Next mit weiteren Stilen (71 Schnitte), erweitertem Zeichensatz und systematischem Aufbau.

Schnittmuster fr das zweisprachige Flughafen-Leitsystem

Gesetzt aus aus Frutiger: Schnittmuster für das zweisprachige Leitsystem des »Aéroport Charles de Gaulle«, eröffnet im März 1974

Als der französische Ministerrat 1964 beschloss, auf dem dünn besiedelten Ackergelände nahe der Dorfschaft Roissy-en-France einen neuen Großflughafen zu errichten, wurde der junge Architekt Paul Andreu mit dem Entwurf betraut. Er veranstaltet er eine Serie von Workshops mit Architekten, Designern, Psychologen und Künstlern, darunter Adrian Frutiger, der mit seiner 1957 erschienenen Erfolgsschrift Univers die Beschilderung entwickeln sollte.

Doch Univers war ihm zu geometrisch und geschlossen für die schnelle Wahrnehmung auf Wegweisern. Also griff Frutiger auf einen 7 Jahre alten Sans-Serif Entwurf namens »Concorde« zurück, den er mit André Gürtler für das Satzunternehmen Sofratype gezeichnet hatte. Die Farbpsychologen legten für das Leitsystem einen gelben Hintergrund fest, die französischen Hinweise sollten in weiß, die englischen in schwarz aufgedruckt werden. Für die Präsentation griff Frutiger zu Letraset-Farbfolien. Das Wort ›Départ‹ schnitt er mit einer kräftigeren Concorde aus, das schwarze ›Departures‹ klebte er darunter auf. Die bessere Lesbarkeit gegenüber Univers überzeugte sofort alle. Und Paul Andreu war begeistert von der Idee einer eigenen ›Flughafenschrift‹.
Als der »Aéroport Charles de Gaulle« im März 1974 eingeweiht wurde, setzte auch das Leitsystem Maßstäbe. Typografen aus aller Welt wünschten sich die Schrift für Drucksachen. 1977 brachten die D. Stempel AG und Linotype Frutiger auf den Markt. Sie wird rasch zum Bestseller und mehrfach erweitert, zuletzt 1999 vom Schöpfer selbst.

Bis heute im Einsatz: Die Schrift Frutiger auf dem Flughafen Charles de Gaulle in Paris

Bis heute im Einsatz: Die Schrift Frutiger auf dem Flughafen Charles de Gaulle in Paris

Zwei Jahre nahm sich Adrian Frutiger Zeit für den »Relaunch« Frutiger Next. Alle Zeichen wurden neu digitalisiert, wobei die Grundformen nahezu unverändert blieben. Lediglich das ß und das et-Zeichens entstanden neu, s und t erfuhren ein dezentes Facelifting. Die Strichstärkenabstimmung ergab nun 6 statt 5 Stufen, und eine echte Kursive rundete Frutiger Next ab.

Univers und Frutiger sind nur zwei von über 20 Schriftfamilien, die Adrian Frutiger in rund 60 Jahren schuf. Dabei ist bemerkenswert, dass er in allen Schriftdesign-Stilen eine bahnbrechende Qualität schuf. Seine Avenir ist eine der besten geometrischen Sans-Schriften, Egyptienne F und Glypha werden von den Freunden der Slab-Serif-Schriften verehrt und seine Vectora ist immer noch einzigartig in der Klasse der Anglo-Grotesk-Schriften.

Alle diese Schriften tragen Adrian Frutigers Design-Philosophie in sich, nämlich dass »Lesbarkeit und Schönheit ganz nahe beieinander stehen und dass die Schriftgestalt in ihrer Zurückhaltung vom Leser nicht erkannt, sondern nur erfühlt werden darf. Die gute Schrift ist diejenige, die sich aus dem Bewußtsein des Lesers zurückzieht, um den Geist des Schreibenden und dem Verstehen des Lesenden alleiniges Werkzeug zu sein.« Mit anderen Worten: Die Qualität von Frutigers Schriften beruht nicht auf oberflächlichem bzw. formalen Kriterien, sondern einer strukturellen Leserlichkeit. Diese DNA in seinen Entwürfen zu entdecken bedarf eines geschulten Auges. So gesehen wäre es nicht überraschend, wenn auch die (noch) nicht so populären aber gleichermaßen vorzüglichen Schriften von Adrian Frutiger irgendwann den Durchbruch in der typografischen Welt schaffen.

Im Jahr 2007 führte der Berliner Filmemacher Sebastian Rohner ein langes Interview mit dem Schweizer Schriftentwerfer Adrian Frutiger. »Einer der größten Designer des 20. Jahrhunderts ist den meisten Menschen vollkommen unbekannt. Dieses Interview soll das ändern.« schrieb er in der Erläuterung des inzwischen auf YouTube freigegebenen Videos. Der aufschlussreiche Film wirft nicht nur ein Licht auf den bedeutenden Schriftentwerfer sondern auf eine Designdisziplin, die kaum exotischer sein könnte und doch alle (lesenden) Menschen berührt.


Frische Farben für das nächste Jahr

cmyk kalender 2016-1500

Das nächste Schuljahr hat in Berlin gerade begonnen. Begleitet von guten Vorsätzen für den Lernerfolg. Für die guten Farb-Vorsätze im kommenden Kalenderjahr bringt der Hermann Schmidt Verlag Mainz den C | M | Y | K Color Swatch Calendar 2016 heraus, ein schön gestalteter Kalender mit Farbinspiration für jeden Tag.

Peter von Freyhold gestaltete ein »Farb-Septett« pro Woche, das durch tägliches Abreißen eines Farbstreifens mit den darunter liegenden Farben in Dialog tritt. Jeder Farbstreifen zeigt die Wirkung seiner Farbe auf zweiseitigem Chromokarton (coated/uncoated) und verrät die exakten Prozentwerte von Cyan, Magenta, Yellow und Black.

cmyk kalender 2016 -1500pxMittels der im Kalenderkopf eingebauten Buchschraube lassen sich eigene Farbwelten zusammenstellen: beim Entwurfsprozess, im Kundenmeeting, während der Planungsphase. Und während die Kalenderblätter fallen, füllt sich das private Favoritenkästchen von Tag zu Tag. Selbstverständlich lassen sich die Farbstreifen auch als Lesezeichen, Notizzettel oder für analoge Short Messages verwenden.

cmyk kalender 2016-1500Peter von Freyhold:
CMYK-Farbfächer-Kalender 2016
, coated/uncoated, Wochenkalender mit 371 Tages-Farbstreifen zum Abreißen und Generieren täglich neuer Farbmischungen mit genauen CMYK-Werten in einer Box zum Archivieren der Farbstreifen, Format 11 x 24 cm.

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Welche sind Eure persönlichen Farbtrends für diesen Herbst? Und warum? Unter allen Kommentierenden verlosen wir unser Rezensionsexemplar. Einsendeschluss ist übermorgen, Freitag, der 4. September um 12:00 Uhr mittags.

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Fotos: © Peter von Freyhold