Monotype Themen auf der dmexco

Übernächste Woche, am 14. und 15. September trifft sich die Digitalwirtschaft auf der Kölner Kongressmesse dmexco. In fünf Hallen werden Marketing- und Medienprofis wie Kreative die Business-Potenziale von morgen diskutieren. Digitaler Hype? Digiconomy? Ja. Und wir mittendrin.

In der Congress Hall, wo die zentralen Keynotes und Panels über die Bühne gehen, wird das Team von Monotype zum ersten mal mit eigenem Stand vertreten sein: Halle 9, Stand C-031a.

weiss1200x600Besuchen Sie uns in Halle 9, Stand C-031a: Wir zeigen die neuesten Entwicklungen beim Kommunikationswerkstoff Schrift.

Heiß diskutierte Themen der Kommunikations-, Media- und Marketing-Industrie lauten: Wie treten wir in Kontakt mit unseren Zielgruppen? Welche Plattformen und Formate bieten sich an? Sind Influencer die neuen Markenbotschafter? Reicht es authentisch zu bleiben? Wie profitiert Kreativität von Technology? Wie treibt Branding die Performance?

Schriften sind der Stoff aus dem die visuelle Kommunikation gemacht ist – oder, um Erik Spiekermann zu zitieren: »Schrift ist sichtbare Sprache.«

Unsere dmexco-Themen beleuchten die Rolle der Schrift in der geschriebenen Kommunikation, dem Dialog mit Kunden. Wir zeigen an unserem Stand wie die neueste Generation der Webfonts den Marken-Auftritt vervollkommnet.

monotype_fonts_fonts-for-web_opentype_germanWie im Print-Bereich können OpenType-Features inzwischen auch online gesteuert werden: Unterschneidung, Ligaturen, alternative Zeichen und Ziffern, Kapitälchen, Ordnungszahlen, Zierbuchstaben, Brüche – moderne Browser unterstützen endlich anspruchsvolle Typografie.

Web-Fonts verbinden kreatives Auftreten mit besserem Suchmaschinen-Ranking, schnellen Ladezeiten und maximaler Lesbarkeit.

Für die Benutzerführung in Apps spielen App-Fonts eine zentrale Rolle. Stammkunden verlassen sich auf das vertraute Branding, Neukunden werden durch klare Typografie überzeugt.

fonts_fonts-for-apps_branding_germanMit einer klaren Markenidentität finden Sie und Ihre App gerätübergreifend Beachtung. Wird das Corporate Design konsequent durchgesetzt, werden Ihre Kunden auch künftige Apps sofort zuordnen.

HTML5-Anzeigen und das Ende von Flash sind in aller Munde. Seit dem 30. Juni akzeptiert Google keine Flash-Anzeigen mehr. Das bedeutet, dass jede neue Anzeige für Google in HTML5 programmiert sein muss. Ab Januar 2017 erlischt der Bestandsschutz für zuvor hochgeladene Flash-Anzeigen.

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Das HTML5-Format beendet das Gestalten vielfältiger Anzeigen-Formate. Die Anzeigen verhalten sich adaptiv und passen sich automatisch der Größe und Orientierung des Formats an.  

HTML5-Anzeigen können responsiv gestaltet werden und funktionieren auf jedem Bildschirm oder Gerät. Funktionen wie Inline-Video, markierbarer Text und nahtlose, wechselseitige Interaktionen sorgen für eine bessere Aufnahme durch Internetnutzer. Die Verwendung von Live-Text mit Web-Fonts gestatten es, Programmatische Werbung auszuliefern.

Messaging Apps mit Emoji-Schriften liegen in den USA bereits voll im Trend und reichen von einfachen Nachrichten-Apps bis zu kompletten Social Media Hubs mit Features wie Spielen, Bezahlservices, Video-Streaming, Emoji-Tastaturen und digitale Marktplätze für Sticker.

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Emoji- und Sticker-Inhalte mit Branding können Nutzer über ihre Messenging-Apps weitergeben. Dies eröffnet einen neuen Kanal für überzeugende wie messbare Kampagnen.

Monotype ist ein weltweit angesehener Anbieter von Produkten, Technologien und Dienstleistungen im Bereich Schrift. Wir wissen, wie Kommunikation mit Schriften geht.

Besuchen Sie uns an unserem Stand und erhalten Sie die Updates über #Webfonts, #Appfonts, #Html5-Ads und #Emojis. Wenn Sie uns auf der dmexco treffen möchten, um sich über die neuesten Entwicklungen in der Welt der Schriften zu informieren, freuen wir uns, Sie zu begrüßen. Hier geht es zur Termin-Seite: monotype.de/dmecxo.


Emoji Chinesisch – müssen wir das lernen?

Gasteditorial von Jochen Gros

Als Designer und Designtheoretiker reflektiert Jochen Gros seit 1974 verschiedene Entwicklungen der »Do-it-Yoruself«-Kultur, zunächst im Rahmen der Des-In-Gruppe mit selbst gebauten Möbeln aus Abfallmaterialien. Seit 1994 als Gründer des C-Labors und Initiator von Newcraft mit Enwürfen für die handwerkliche Fertigung durch computergesteuerte Maschinen, und seit dem Ausscheiden aus der HfG Offenbach 2004 nicht nur mit Icons im Stil von Handschrift, sondern nun auch mit dem Versuch einer digitalen Reanimation von Handschrift, d. h. einem alten grafischen Inbegriff des Selbermachens. Seit vielen Jahren beschäftigt sich Jochen Gros auch mit der visuellen Kommunikation mittels statischer Symbole (Icons) und animierter Symbole (Movicons).

Prof. Gros ist Autor verschiedener Bücher und veröffentlicht seit 1976 in Fachzeitschriften wie form, Domus, Page etc. Auch im Fontblog meldet er sich nicht zum ersten Mal zu Wort.

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In dem Buch Die Schrift: Hat Schreiben Zukunft? prophezeit Vilém Flusser bereits 1993 ein neues “Universum der technischen Bilder” und dafür war er sogar bereit, das Alphabet aufzugeben. So weit sind wir natürlich noch lange nicht. So weit wird es nie kommen. Und doch:

1. Stellen Sie sich vor, Sie schreiben eine Email, einen Geschäftsbrief, was auch immer, und bei bestimmten Wörtern wird jedesmal angezeigt, dass sie auch durch Emoji zu ersetzen sind.

Wer älter als 13 ist, muss das nicht unbedingt cool finden. Aber genau so funktioniert inzwischen die ganz normale chinesische Texteingabe. Wer hier zum Beispiel “che” (Auto) tippt, der erhält zunächst ein Pop-up Menü mit synonymen Schriftzeichen und dazu gehören jetzt auch Emoji, Seite an Seite und gewissermaßen auf Augenhöhe mit den klassischen Schriftzeichen.

Emoji Chinesisch Abb 1

Na gut, könnte man jetzt sagen, die Chinesen erhalten ohnehin bei jedem Wort zunächst ein Pop-up Menü mit synonymen Zeichen, einfach weil es in ihrer Sprache so viele davon gibt. Und da kommt es wohl auf ein weiteres, anscheinend gleichbedeutendes Bildchen auch nicht mehr an. Unsere Textverarbeitung dagegen funktioniert doch ganz anders, und da kann der Kinderkram sicher nicht so weit ausufern. Sie werden sich noch wundern.

2. Stellen sie sich vor, Sie schreiben auf dem iPad, wie gewohnt, einen Text, und einzelne Wörter erscheinen automatisch im Highlight. Damit zeigt das Programm an, dass man nur mit dem Finger auf ein solches Wort tippen muss und es verwandelt sich, Sim Sala Bim, in ein Emoji. Zukunftsmusik? Nein, genau so funktioniert die Texteingabe bei Apple in dem neuen iOS 10 Messenger.

3. Und stellen Sie sich dann auch noch das umgekehrte Verfahren vor: Bestimmte Wörter erscheinen gar nicht erst im Highlight, sondern werden, quasi ohne uns zu fragen, sofort durch ein Bildchen ersetzt. So können wir das Wortbild zwar nicht wählen, aber immerhin mit einem Sonderzeichen (#) wieder abwählen. Das allerdings ist nun doch Zukunftsmusik. Gleichwohl kann man das Verfahren bereits mit einem experimentellen Font ausprobieren, mit Emoji English.ttf (1).

Fassen wir zusammen: Alle drei Beispiele, und am Ende kommt noch eins dazu, illustrieren eine Art Paradigmenwechsel: Emoji werden nicht mehr in Menüs angeboten, sondern mit Wörtern in den Text eingeschrieben. Das ist in der Tat unschlagbar praktisch, hat aber auch weitreichende Konsequenzen. Nichts für eingefleischte Ikonoklasten.

Emoji-Typing mit Risiken und Nebenwirkungen

Das neue Verfahren, kurz Emoji-Typing, funktioniert natürlich nur, wenn man Wörter definitiv mit mehr oder weniger gleichbedeutenden Bildchen assoziiert. Und das wiederum führt mit der Zeit, fast wie in einer Muttersprache, zu einem, wenn auch nur partiellen Vokabular wohldefinierter Wortbilder. Einen Vorgeschmack darauf vermittelt zum Beispiel ein Emoji namens “Freudentränen”, das es immerhin schon zum Wort des Jahres 2015 gebracht hat (2). Wer jetzt also regelmäßig Wörter durch bestimmte Emoji ersetzt, der entwickelt nach und nach so etwas wie eine alphabetische und visuelle Zweisprachigkeit mit jeweils unterschiedlichen Emotionen und Konnotationen.

Gäbe es einen Plan dahinter, abgesehen vom praktischen Vorteil, es wäre die zusätzlich Einführung einer neuen Bilderschrift. Aber auch heute schon ist infolge zunehmend praktikabler Verfahren durchaus zu befürchten, dass immer mehr Wörter durch kindliche Emoji ersetzt werden. Und was sollen wir dann machen, wenn wir uns von den infantilen Bildchen belästigt fühlen, die Freunde und Partner uns andauernd zusenden? Müssen wir die wörtliche Bedeutung der uns aufgedrängten Emoji dann am Ende auch noch erlernen? Hier gibt es wohl nur zwei Möglichkeiten: Entweder man zettelt einen gewaltigen Aufstand gegen den ganzen Kinderkram an, oder man versucht “das Beste” daraus zu machen. Doch einerlei, wie man sich entscheidet, die zu Grunde liegende Technologie kann keiner mehr außer Acht lassen und schon gar nicht ihre fantastischen Möglichkeiten.

Und warum eigentlich können Emoji nicht auch ganz anders aussehen?

Für eine Befürchtung immerhin, die zunehmende Infantilisierung, gibt es womöglich einen Lichtblick. Wenn wir den Begriff Emoji nämlich nicht nur an den derzeitigen Beispielen dafür festmachen, wenn wir vielmehr von der japanischen Übersetzung ausgehen, von “e” Bild und “moji” Schriftzeichen, dann kommen heute nicht immer mehr Emoji auf uns zu, sondern neue Schriftbildzeichen. Und als solche wird man sie wohl – analog zu den alphabetischen und chinesischen Schriftzeichen – früher oder später ebenfalls in typografischer Vielfalt und für unterschiedliche Zielgruppen gestalten. Vielleicht gibt es dann auch “Emoji” für Erwachsene.

In der Praxis sieht das zunächst einmal so aus: Apple zum Beispiel integriert ab iOS 10 auch Emoji und Sticker von Fremdanbietern in seinen iMessenger. Und dafür gibt es nur einen Grund: typografische Vielfalt. Die Bandbreite der Emoji Gestaltung wäre dann aber  auch noch mit einer ganz  anderen Art von Schriftbildzeichen zu erweitern, mit Piktogrammen und Icons. Auch die haben ja in der Regel, und trotz vieler grafischer Varianten, eine nicht nur bei “Mann” und “Frau” wörtlich zu lesende Bedeutung und eine lange Vorgeschichte als “Hilfsbilderschrift” (3). In den Text einzuschreiben sind Piktogramme allerdings nur, wenn sie sich gewissermaßen in die Zeile ducken.

Emoji ChinesischUnd wenn wir schon dabei sind: Mit Piktogrammen lassen sich offenbar noch viel mehr Begriffe visualisieren, als im Stil heutiger Emoji. In der chinesischen Texteingabe jedenfalls finden sich bis heute noch keine Bildchen für zum Beispiel die folgenden Begriffe.

Emoji Chinesisch Abb-3

Doch selbst wenn sich nun Emoji entwickeln, die auch ganz anders aussehen, als die bisherigen: grafische und typografische Vielfalt macht, insbesondere bei visuellen Begriffen, selbstverständlich nur Sinn, wenn man die neuen Schriftbildzeichen auch semantisch differenziert und linguistisch kultiviert. Nennen wir es Grammatik.

Einsicht in eine Wort-Bild-Grammatik

Sicher kann man die wörtliche Bedeutung von Emoji auch aus dem Gebrauch heraus erlernen, beispielsweise wenn dieses Zeichen 👔  in der chinesischen Schrift immer Schlips bedeutet. Man kann Schriftbildzeichen aber auch so gestalten, dass sie einen Begriff überall eindeutig und dazu noch wie selbstverständlich bezeichnen! Dieses Projekt einer wort-bildlichen und gleichwohl sich selbst erklärenden Grammatik ist hier natürlich nur beispielhaft zu veranschaulichen, angefangen mit der regelmäßigen Unterscheidung zwischen dem jeweils Gemeinten und seiner Umgebung, zwischen dem visuellen “Text” und seinem Kontext.

Emoji Chinesisch Abb-4

Eine umfassende Darstellung dieser Grammatik (4) reicht inzwischen von der Unterscheidung zwischen Artikel, Verb, Adjektiv usw. bis hin zur regelgerechten Satzbildung. Und die funktioniert offenbar allein schon mit zwei Personalpronomen und einem durch Speedlines gekennzeichneten Tätigkeitswort bzw. Verb:

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Doch wie auch immer wir heute versuchen, “das Beste” aus den neuen Schriftbildzeichen zu machen, es erfordert Zeit, viel Zeit, und dabei rast uns die technologische Entwicklung nur noch weiter davon. Inzwischen nämlich funktioniert das Bilder-mit-Wörtern-Schreiben nicht nur offline, wie bisher, sondern auch online – mit buchstäblich Schwindel erregenden Aussichten.

One more thing ….. Nehmen wir zum Beispiel
Slash, ein App mit virtueller Tastatur und einer Sondertaste. Tippt man die an, dann erscheint zunächst eine Auswahl von Internet  Plattformen: /emoji, /sticker, /giphy, /soundcloud usw.. Hier wählen wir zum Beispiel /giphy und tippen “happy”.

Emoji chinesisch Abb 6 +text

In der oberen Zeile erscheinen jetzt verkleinerte GIFs zum Scrollen und Durchblättern. Es sind vermutlich alle, die bei giphy mit dem Wort “happy” eingereicht wurden. So aber entsteht nur ein wüstes Durcheinander. Wesentlich brauchbarer wäre das Verfahren vielleicht, wenn man auch hier zwischen unterschiedlichen Stilen wählen könnte, um die Anzahl wort-bildlicher Animationen für den jeweiligen Gebrauch zu beschränken. Und das gilt im Prinzip dann auch für die Anbieter von Emoji, Fotos, Videos und Musikstücken, die über Slash und ähnliche Programme online abzugreifen sind.

Nun wollte ich diesen Text eigentlich so beenden, wie er angefangen hat, mit einem Zitat von Vilém Flusser, selbst wenn Flusser den Kern der Sache wiederum überspitzt: “Alle Revolutionen sind technische Revolutionen” (5). Doch jetzt drängt sich doch noch ein Verweis auf in Richtung Philosophie und Kunstwissenschaft.

Auf, auf zum erneuten Bilderstreit!

Der Streit um die Bedeutung, die Gewichtung und den Gebrauch von Wörtern, oder Bildern, der so genannte Bilderstreit, hat bekanntlich eine lange Tradition bis hin zur Sinnbild feindlichen Abstraktion als Kennzeichen der Moderne. In seiner aktuellen Ausprägung geht es dabei jedoch vor allem um den„Pictorial Turn“ (6), um eine, in der Digitalisierung und im Zeitgeist angelegte Tendenz zur Visualisierung unseres Denkens und Kommunizierens. Doch dieser „Pictorial Turn“ wird bislang vor allem philosophisch, oder medien- und kunsttheoretisch reflektiert. Inzwischen jedoch lenken kleine, niedliche, kitschige Emoji, die quasi von ganz unten, aus einer kindlichen Graswurzelbewegung heraus aufgetaucht sind, den Blick immer stärker auch auf die Form und Formulierung einzelner Wörter und Begriffe, und damit zugleich auf den Kern unserer Kultur. Im Chinesischen jedenfalls schreibt man das Wort “Kultur” von je her als Inbegriff mit den Zeichen für „Schrift“ und „Entwicklung“.

(1) Gros, Jochen, Emoji English.ttf, ein Font zum Herunterladen
http://icon-language.com/basic/today.html

(2) Gros, Jochen (2016) Freudentränen – Word of the Year, in: form 264, S. 78-82

(3) Neurath, Otto, Gesammelte bildpädagogische Schriften, Band 3, Wien 1991, S.432

(4) Gros, Jochen (2016) Emoji Chinesisch, PDF, mit einem Piktogramm-Vokabular und
einer ausführlichen Grammatik der visuellen Begriffsbildung und Satzbildung.
http://icon-language.com/basic/today_files/Emoji %20Chinesisch_Essay.pdf

(5) Flusser, Vilém (1988): Alle Revolutionen sind technische Revolutionen.
In: Kunstforum International, Bd.97, 1988, S.120 (6) Mitchell, W.J.T.,
Pictorial Turn, in: Picture Theory, The University of Chicago Press,
Chicago 1994, S.11

(6) Mitchell, W.J.T., Pictorial Turn, in: Picture Theory, The University of Chicago Press, Chicago 1994, S.11


Köln! Wir kommen!

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Gleich zweimal besuchen wir im September die Rhein-Metropole. Zunächst  werden wir am 14. und 15. September erstmals mit eigenem Stand auf der dmexco, Kongress und Messe der Digitalwirtschaft, vertreten sein. Uns findet ihr in Halle 9, Stand C-031a. Wir zeigen die neueste Generation der Webfonts, warum unsere Schriften viele Apps erfolgreicher machen, wie HTML5-Anzeigen schneller laden und unsere Emoji-Kampagnen in den USA alle Rekorde brechen.

Nur noch bis nächsten Montag könnt ihr euch hier das kostenlose dmexco-Ticket sichern, statt 399 € an der Tageskasse zu zahlen. Übrigens: ›DIGITAL is everything, not every thing is digital‹ – das diesjährige Motto ist gesetzt in FF ThreeSix.


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Zwei Wochen später, am 30. September, gastiert unser Kommunikations-Seminar für Profis, TYPO Day im Deutschen Sport und Olympia Museum. TYPO Day zeigt, was Schrift heute kann. Das Themenspektrum reicht von der Ästhetik und der typografischen Qualität, über Markenbildung, neue Ausgabegeräte, bis hin zu den neuesten Technologien.

Mit von der Partie sind neben Gastgeber Jürgen Siebert, der Schriftentwerfer, Informationsdesigner, Autor und Typomane Erik Spiekermann, Schrift-Entwerferin und Lettering-Künstlerin Ulrike Rausch, E-Pub-Expertin und Dozentin Andrea Nienhaus, App-Herausgeber und UI-Berater Frank Rausch, Decode-Unicode-Gründer Johannes Bergerhausen und Editorial-Designer Henning Skibbe. Wir freuen uns, den frisch gebackenen Type Director von Monotype Deutschland, Hendrik Weber als Sprecher zu präsentieren.

Bis 6. September gilt der Early Bird-Tarif. Zum Programm und den Tickets …


Buchtipp: Lust auf Lettering

Lust_auf_Lettering_Cover1_PSDAuf den wachsenden Stapel der Bücher über Handlettering haben Martina Flor und der Hermann Schmidt Verlag soeben ein weiteres Buch gelegt. Die meisten Bücher, die bereits auf dem Stapel lagen, sind entweder Übungsbücher mit zwei Dritteln leerer, linierter Seiten, Activity-Bücher zum Reinmalen oder Bastelbücher mit Anleitungen zum Beschriften von Marmeladengläsern. Und selbst das Buch von Jessica Hische, der anderen Queen of Handlettering, ist in großen Teilen eine detailliert erläuterte Portfolioshow, wenn auch eine äußerst aufschlussreiche und inspirierende.

Nicht so das Buch von Martina Flor. Also, nein, nein, es ist natürlich auch aufschlussreich und inspirierend, aber eben viel mehr als das. Auf die Gefahr, dass ein Lob dieser Größenordnung unglaubwürdig wirkt: workshop-erprobt und charmant illustriert, schön gestaltet und gut gedruckt – Martina Flors „Lust auf Lettering“ ist ein Traum in Buchform. Und man weiß schon jetzt: ein Standardwerk.

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Lettering Digital: »Anfangs fühlt sich das Zeichnen in der digitalen Umgebung an, als würden wir auf dem Mond laufen.«

Denn „Lust auf Lettering“ ist endlich ein Buch, das fundiert ins zeitgenössische Handlettering einführt, statt sich in Step-by-Step-Projektanleitungen zu verlieren und das typografische Fachwissen, das man auch fürs Lettering braucht, herunterzuspielen. Hier findet man keine Alphabet-Vorlagen zum Abzeichnen und keine Step-by-Step Dekoprojekte. Stattdessen teilt Martina Flor großzügig ihr Wissen und ihre Techniken aus dem Kontext der Schriftgestaltung und erklärt, welche Rolle diese beim Lettering spielen. Sie vermittelt umfassend und systematisch, wie man kenntnisreich Buchstabenformen entwickelt, die eigenen Entwürfe hinterfragt und verbessert und schließlich als „exquisite Buchstaben-Bilder“ digital vollendet.

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Sparsam mit Ankern und trotzdem detailgetreue Digitalisierung der Vorlage: Martina Flor erklärt Schritt für Schritt wie die analogen Buchstabenformen am Computer nachgearbeitet werden 

Kapitel eins unterscheidet Lettering von Kalligrafie und Typografie und zeigt dessen viele Verwendungszwecke. Kapitel zwei schult das typografische Auge und lehrt analytisches Sehen anhand von Fassadenschriften. Mit unzähligen Beispielzeichnungen führen Kapitel drei und vier in die typografischen Grundlagen ein und stellen Lettering-Werkzeuge und ihre Anwendung vor. In Kapitel fünf geht es um die Vielfalt gestalterischer Stile, Kapitel sechs beleuchtet, wie man Lettering-Entwürfe komponiert. Den Weg von schnellen Bleistiftskizzen zu perfekten Bézierkurven erklären Kapitel sieben und acht und Kapitel neun zeigt den letzten Schliff mit Farbe und Textur. Abschließend gibt Martina Flor jede Menge Praxistipps für die Arbeit als professioneller Lettering Artist, basierend auf ihrer langjährigen Erfahrung als eine der weltweit bekanntesten Vertreterinnen ihres Fachs.

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Auf den 168 Seiten fehlt manchen vielleicht die Überleitung in die Praxis, also konkrete Impulse für den Einstieg ins eigene Tun. Möglicherweise ist die Du-Ansprache im Text einigen zu jovial. Und klar, Martina Flors perfekter, ornamentaler Stil ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Aber so oder so: dieses Buch sollte bei allen, die sich ernsthaft mit Lettering befassen, ganz oben auf dem Stapel liegen.

 

Rezension von Chris Campe / All Things Letters, Hamburg, Abbildungen: Verlag Hermann Schmidt Mainz (1 – 3), Chris Campe (4)

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Martina Flor: Lust auf Lettering

Ein praxiserprobter Workshop in zehn Schritten, 168 Seiten mit unzähligen Abbildungen, Tipps und Tricks, Format 21 x 24 cm, Halbleinenband mit farbiger Prägung, Verlag Hermann Schmidt, Mainz.

→ zum Buch …


TYPO Berlin 2016 Souvenirs

Vor einem Monat endete die TYPO Berlin 2016. Das bleibt:

Nur 40 Exemplare gibt es von der TYPO Helvetica® Uhr, mit hellgrauem Ziffernblatt, schwarzen Hauptzeigern, weißem Sekundenzeiger und rotem 12-Uhr-Strich.

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Eigens für die TYPO Berlin Designkonferenz hat Mondaine ein limitiertes Modell aufgelegt, das Zifferblatt entworfen vom TYPO-Gründer und -Gastgeber Erik Spiekermann

Erik Spiekermann über seine Gestaltung: »Wie bei der Mondaine Bahnhofsuhr seit 30 Jahren Tradition, verzichtete ich auf Ziffern und gab dem Sekundenzeiger eine farbliche Betonung. Die runden Minutenmarken sind ich aus dem mittelstehenden Punkt der Helvetica Regular in 6 Pt gesetzt.«

Die Mondaine Helvetica® Uhr im speziellen TYPO Design kommt nicht in den Verkauf. Fontblog hat ein Exemplar zum Verlosen ergattert. Und so geht’s:

Antwortet in den Kommentaren: Welche Schrift würdet Ihr für ein Ziffernblatt verwenden? Und warum?

Unter allen Kommentierenden verlosen wir unser TYPO-Souvenir. Einsendeschluss ist Mittwoch, der 22. Juni um 12:00 Uhr mittags.

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1. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 14 Jahren. Angestellte von Monotype und ihre Angehörigen sind von der Teilnahme ausgeschlossen. 2. Alle Personen, die sich mit einem Kommentar im Fontblog beteiligen, werden automatisch Teilnehmer am Gewinnspiel. 3. Der Gewinner wird durch Losentscheid ermittelt und per E-Mail am Ende des Gewinnspiels benachrichtigt. Der Gewinner erhält eine TYPO Helvetica Uhr. Der Preis kann nicht umgetauscht oder in bar ausgezahlt werden. 4. Monotype behält sich das Recht vor, diese Teilnahmebedingungen jederzeit zu ändern oder das Gewinnspiel ganz oder teilweise vorzeitig zu beenden. 5. Alle Personen, die sich bis zum Einsendeschluss mit einem Kommentar im Fontblog beteiligen nehmen an der Verlosung teil. 6. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Markenmacher Schrift beim TYPO Day Basel

Am 10. Juni – das ist Freitag nächster Woche – gastiert das TYPO Day Kompakt-Seminar in Basel. Mit dem Thema »Markenmacher Schrift« wendet sich das Ein-Tages-Seminar an professionelle Designer, Markenbetreuer und Publishing-Experten und liefert einen Überblick zum aktuellen Stand der digitalen schriftlichen Kommunikation. Das Themenspektrum reicht von den ästhetischen Grundlagen und der Bedeutung der typografischen Qualität, über Markenbildung, neue Ausgabegeräte, bis hin zu den jüngsten Font-Produkten, ­-⁠Technologien und ­-⁠Anwendungen.

Sechs Referenten, sechs Perspektiven, sechs Vorträge. Dazwischen Diskussion und Fragen. Nur noch bis morgen zum Early-Bird-Preis anmelden.

Programm

Early-Bird-Ticket: 199 CHF (bis zum 31.5.2016)
Ticket: 299 CHF (ab dem 1.6.2016)

3er-Gruppenticket: 169 CHF pro Person

Sprecher

Erik SpiekermannSeine Schriften und ihre Rolle in prominenten Design-Projekten geniessen internationale Anerkennung.  Ob im öffentlichen Raum, im Corporate Design oder auf Verpackungen: Meta, Officina und viele exklusive Haus-Schriften leisten vorzügliche Arbeit. Für den TYPO Day hat Prof. Erik Spiekermann neue Erkenntnisse humorvoll zusammengefasst. In Basel wird Eriks Vortrag als Video gezeigt, alle Teilnehmerhaben auch später Zugriff auf das Video.

Andrea NienhausAndrea Nienhaus arbeitet als Dozentin und Kommunikationsdesignerin in Berlin. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist das Design und die Programmierung von digitalen Publikationen sowie die Entwicklung von Workflows für crossmediales Publizieren. Sie unterrichtet an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) und an der Universität der Künste (UdK). Gemeinsam mit Nikola Richter (mikrotext) organisiert und kuratiert sie die Electric Book Fair.

Frank Rausch ist Interaktionsdesigner und Spezialist für die typografische Gestaltung von User Interfaces (UI). Er ist Mitbegründer von Raureif, einer UI-Design-Beratungsfirma, und wirkte an vielen Projekten als Designer und Entwickler mit. Er unterrichtet Gestaltung grafischer Benutzeroberflächen am Copenhagen Institute of Interaction Design und an der FH Potsdam.

Johannes Bergerhausen ist Professor für Typografie an der Hochschule Mainz, wo er 2004 das international prämierte Projekt Decode Unicode startete. Sein Ziel ist, den Computernutzern einen verständlichen Zugang zu den exotischsten Zeichen der Welt zu ermöglichen. Auf dem TYPO Day gibt Bergerhausen eine Einführung in die Unicode-Zeichenvielfalt.

Henning SkibbeHenning Skibbe ist Kommunikationsdesigner und Schriftentwerfer. Mit dem Bureau ErlerSkibbeTönsmann entwickelte er – neben den mit Preisen bedachten Schriften Haptic und FF Dingbats – ein neues typografisches Konzept für die Illustrierte «Stern» und zuletzt das neue Schriftensystem der Süddeutschen Zeitung.

Oliver ReichensteinOliver Reichenstein studierte Philosophie in Basel und Paris. Nach dem Studium arbeitete er mehrere Jahre als Markenberater für Interbrand Zintzmeyer & Luxs. 2003 zog er nach Tokyo, wo er das Designbüro Information Architects (iA) gündete. Dieses entwickelte er mit wegweisenden Projekten und der App iA-Writer zu einem führenden Screen-Design-Unternehmen.

Jürgen Siebert

Jürgen Siebert ist seit Herbst 2014 verantwortlich für das deutschsprachige Marketing von Monotype. Er studierte Physik in Frankfurt, war mehrere Jahre als Wissenschaftsjournalist tätig, bevor der 1986 das Magazin PAGE mitgründete und 5 Jahre leitete. Er ist Mitglied im FontFont-Typeboard, Autor des Fontblog, Programmdirektor der TYPO-Konferenzen, des monatlichen Creative Morning Berlin und der TYPO Days.

Zur Anmeldung … 

 

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Programmänderungen vorbehalten

Preise ohne Mehrwertsteuer: Art. 10,2a MWSTG


Der EM-Spielplan von Alex ist wieder da

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Seit der Fußball-WM 2010 ist es Tradition im Fontblog, auf den handlichen WM/EM-Spielplan zum Selbermachen von Oleksandr Parkhomovskyy (Rekord) zu verweisen. Alex weilt gerade – aus beruflichen Gründen – an der Côte d’Azur, was ihn zusätzlich motivierte, seinen 2-jährlichen Service zu publizieren, direkt aus dem Austragungsland der Fußball-EM 2016.

Und wieder ist der Faltplan kompakter und übersichtlicher als jene der Sportredaktionen in Zeitschriften und Tageszeitungen. Doch eines ist neu: In diesem Jahr fehlen die Senderlogos, aus Protest gegen die Rundfunk-Zwangsabgabe. Doch lest selbst und ladet …


Wochenendseminar zur Alltagsschrift der DDR

Wallbaum Wochenende Weimar DDR-Alltagsschrift

In Weimar findet am 2. und 3. Juli das dritte Wochenendseminar statt. Das Walbaum-Wochenende widmet sich dem Thema Alltagsschrift der DDR. Veranstaltungsort ist das Druckgrafische Museum Pavillon-Presse.

Am ersten Tag beleuchten vier Referenten das grafische und typografische Schaffen der DDR. Der Fokus liegt dabei weniger auf den schon oft thematisierten Druckschriften des VEB Typoart, sondern auf jenen, den Alltag prägenden Schriftanwendungen durch Grafiker und Schildermaler. Es sprechen:

Lena Haubner: Makrokosmos im Mikrokosmos – Schrift in der DDR
Von der Antiqua über die Grotesk bis hin zu Fraktur und Rotunda: Der Umgang mit Schrift war in der DDR vielfältig und abwechslungsreich. Der Vortrag unternimmt einen visuellen Streifzug durch vierzig Jahre DDR-Schrift-Geschichte und stellt dabei Arbeiten und Gestalter vor.

Matthias Gubig: Als Typograf im ›Leseland‹ – Über den Umgang mit Grenzen
Matthias Gubig, Typograf und ehemaliger Professor an der Kunsthochschule Weißensee in Berlin, spricht über die Bedingungen unter denen Gebrauchsgrafiker in der DDR mit Schrift arbeiteten.

Fritz Grögel und Andreas Frohloff: Ost / Schrift / Maler
Dieser Vortrag beleuchtet den Beruf des Schrift-, Plakat- und Grafikmalers in Ostdeutschland und die Entwicklung dieses Handwerks über einen Zeitraum von gut fünfzig Jahren.

Am Sonntag findet für die Veranstaltungsteilnehmer ein Druck-Workshop statt. In den Werkstätten der Pavillon-Presse stehen Original-DDR-Bleisatzschriften für die Produktion eigener Entwürfe unter Leitung des Buchdruckermeister Heinz-Uwe Schmidt im traditionellen Hochdruckverfahren bereit.

DDR-Alltagsschrift Wallbaumwochenende Weimar

Die Teilnahmegebühr beträgt 99 Euro (45 Euro für Studenten). Die Anmeldeschluss ist der 31. Mai. Zur Anmeldung …


TYPO Berlin Livestream verfolgen

Erik Spiekermann eröffnete am frühen Nachmittag des 12. Mai die diesjährige TYPO-Berlin-Konferenz. Gleichzeitig begann die erste Livestream-Übertragung. Wie jedes Jahr werden zwei TYPO Talks pro Tag live und in voller Länge übertragen. Die Vorträge dauern etwa 45 Minuten.

Neu in diesem Jahr: TYPO SpecsLive-Eindrücke von den Brennpunkten der ganzen Veranstaltung, aufgenommen von sechs Reportern, die an verschiedenen Hotspots auf der Konferenz-Website entnommen. Dafür haben wir sechs Reporter mit einer Datenbrille ausgestattet, durch die unsere Online-Besucher einen Blick auf das  TYPO-Geschehen werfen können.

Alle Livestream-Vorträge bleiben öffentlich zu sehen – für immer!

Eröffnung #typo16

Livestream Programm:

12. 5. Donnerstag

2:00 pm Talk Maria Giudice (E): Der Aufstieg des DEO – Führung durch Design

4:00 pm Talk Christoph Amend, Ricarda Messner (D): Wie man Zeitschriften im digitalen Zeitalter macht

7:00 pm TYPO Specs mit Achim & Billy (TYPO Presse, D/E): »Warum wird diese TYPO süper, Herr Erler, Herr Spiekermann?« und was erwartet uns auf der Designer-Battle heute Abend?//

 

13. 5. Freitag

10:30 am TYPO Specs mit Gloria B: »Süpergrüp … wer braucht denn so was?« Verhöre zum strengsten Design-Verbot aller Zeiten

11:00 am Talk Erik Marinovich (E): Flow: Lettering im Zeitalter des HipHop

1:00 pm TYPO Specs with Boris Brumniak, mit Boris Brumniak: »Print lebt … lebendiger als je zuvor« Messerundgang, Ausstellungsbesuch, Konferenzdesign unter der Lupe

4:00 pm Talk Prarthana Johnson & Gerrit Kaiser (E): Ruhm und Ehr’ dem Komitee!

 

14. 5. Samstag

11:00 am TYPO Specs with Olli reporter (D/E): mit Olli: »Ich bin dann mal weg, im Workshop.« Was man auf der TYPO Berlin alles lernen kann//

3:00 pm Talk Jonathan Barnbrook (E): Design und Politik

6:00 pm Talk Brosmind (E): 1o

TYPO Berlin Livestream verfolgen: typotalks.com/berlin/


Einreichungsfrist für Joseph-Binder-Award endet

»Alles ist dreidimensional« ist das Motto der diesjährigen Ausschreibung zum Joseph-Binder-Award. »Was ist deine Dimension?« fragen die Veranstalter Designerinnen und Designer, sowie Design-Studierende aus aller Welt.

Bereits zum dreizehnten Mal schreibt designaustria den Joseph-Binder-Award mit Schwerpunkt Grafikdesign & Illustration aus. Zwischen 2014 und heute realisierte Arbeiten können bis spätestens 30. April beim JBA16 eingereicht werden. 

Joseph-Binder-Award-2016»Alles ist dreidimensional« – das Motto der diesjährigen Ausschreibung ist einem Zitat von Joseph Binder entlehnt, das das Wiener Büro 100und1 zur Gestaltung des visuellen Auftritts des JBA16 inspiriert hat

Der Joseph-Binder-Award (JBA) ist der einzige international ausgeschriebene österreichische Designwettbewerb im Bereich Grafikdesign & Illustration. In diesem Jahr wird er zum 13. Mal von designaustria durchgeführt. Designer, Illustratoren und Studierende aus aller Welt sind eingeladen, ihre zwischen 2014 und heute realisierten Arbeiten einzureichen. Die Einreichungen werden von einer internationalen Jury in fünfzehn Kategorien begutachtet: Corporate Design, Kommunikationsdesign, Informationsdesign, Schriftgestaltung, Plakatgestaltung, Editionsdesign Bücher,  Editionsdesign Zeitschriften, Verpackungsgestaltung, Digitale Medien, Buchillustration, Medienillustration, Werbeillustration, Digitale Illustration, Illustration in anderen Anwendungen und Design Fiction.

Die besten Arbeiten gewinnen im November 2016 Trophäen sowie Geldpreise, werden in einem Katalog veröffentlicht und in einer Ausstellung im designforum Wien präsentiert.

designaustria, 1927 gegründet, ist Europas drittälteste Designorganisation. Teilnahmebedingungen & Link zur Online Registrierung: www.designaustria.at/jba16