TYPO Berlin 2016 Souvenirs

Vor einem Monat endete die TYPO Berlin 2016. Das bleibt:

Nur 40 Exemplare gibt es von der TYPO Helvetica® Uhr, mit hellgrauem Ziffernblatt, schwarzen Hauptzeigern, weißem Sekundenzeiger und rotem 12-Uhr-Strich.

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Eigens für die TYPO Berlin Designkonferenz hat Mondaine ein limitiertes Modell aufgelegt, das Zifferblatt entworfen vom TYPO-Gründer und -Gastgeber Erik Spiekermann

Erik Spiekermann über seine Gestaltung: »Wie bei der Mondaine Bahnhofsuhr seit 30 Jahren Tradition, verzichtete ich auf Ziffern und gab dem Sekundenzeiger eine farbliche Betonung. Die runden Minutenmarken sind ich aus dem mittelstehenden Punkt der Helvetica Regular in 6 Pt gesetzt.«

Die Mondaine Helvetica® Uhr im speziellen TYPO Design kommt nicht in den Verkauf. Fontblog hat ein Exemplar zum Verlosen ergattert. Und so geht’s:

Antwortet in den Kommentaren: Welche Schrift würdet Ihr für ein Ziffernblatt verwenden? Und warum?

Unter allen Kommentierenden verlosen wir unser TYPO-Souvenir. Einsendeschluss ist Mittwoch, der 22. Juni um 12:00 Uhr mittags.

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1. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 14 Jahren. Angestellte von Monotype und ihre Angehörigen sind von der Teilnahme ausgeschlossen. 2. Alle Personen, die sich mit einem Kommentar im Fontblog beteiligen, werden automatisch Teilnehmer am Gewinnspiel. 3. Der Gewinner wird durch Losentscheid ermittelt und per E-Mail am Ende des Gewinnspiels benachrichtigt. Der Gewinner erhält eine TYPO Helvetica Uhr. Der Preis kann nicht umgetauscht oder in bar ausgezahlt werden. 4. Monotype behält sich das Recht vor, diese Teilnahmebedingungen jederzeit zu ändern oder das Gewinnspiel ganz oder teilweise vorzeitig zu beenden. 5. Alle Personen, die sich bis zum Einsendeschluss mit einem Kommentar im Fontblog beteiligen nehmen an der Verlosung teil. 6. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Markenmacher Schrift beim TYPO Day Basel

Am 10. Juni – das ist Freitag nächster Woche – gastiert das TYPO Day Kompakt-Seminar in Basel. Mit dem Thema »Markenmacher Schrift« wendet sich das Ein-Tages-Seminar an professionelle Designer, Markenbetreuer und Publishing-Experten und liefert einen Überblick zum aktuellen Stand der digitalen schriftlichen Kommunikation. Das Themenspektrum reicht von den ästhetischen Grundlagen und der Bedeutung der typografischen Qualität, über Markenbildung, neue Ausgabegeräte, bis hin zu den jüngsten Font-Produkten, ­-⁠Technologien und ­-⁠Anwendungen.

Sechs Referenten, sechs Perspektiven, sechs Vorträge. Dazwischen Diskussion und Fragen. Nur noch bis morgen zum Early-Bird-Preis anmelden.

Programm

Early-Bird-Ticket: 199 CHF (bis zum 31.5.2016)
Ticket: 299 CHF (ab dem 1.6.2016)

3er-Gruppenticket: 169 CHF pro Person

Sprecher

Erik SpiekermannSeine Schriften und ihre Rolle in prominenten Design-Projekten geniessen internationale Anerkennung.  Ob im öffentlichen Raum, im Corporate Design oder auf Verpackungen: Meta, Officina und viele exklusive Haus-Schriften leisten vorzügliche Arbeit. Für den TYPO Day hat Prof. Erik Spiekermann neue Erkenntnisse humorvoll zusammengefasst. In Basel wird Eriks Vortrag als Video gezeigt, alle Teilnehmerhaben auch später Zugriff auf das Video.

Andrea NienhausAndrea Nienhaus arbeitet als Dozentin und Kommunikationsdesignerin in Berlin. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist das Design und die Programmierung von digitalen Publikationen sowie die Entwicklung von Workflows für crossmediales Publizieren. Sie unterrichtet an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) und an der Universität der Künste (UdK). Gemeinsam mit Nikola Richter (mikrotext) organisiert und kuratiert sie die Electric Book Fair.

Frank Rausch ist Interaktionsdesigner und Spezialist für die typografische Gestaltung von User Interfaces (UI). Er ist Mitbegründer von Raureif, einer UI-Design-Beratungsfirma, und wirkte an vielen Projekten als Designer und Entwickler mit. Er unterrichtet Gestaltung grafischer Benutzeroberflächen am Copenhagen Institute of Interaction Design und an der FH Potsdam.

Johannes Bergerhausen ist Professor für Typografie an der Hochschule Mainz, wo er 2004 das international prämierte Projekt Decode Unicode startete. Sein Ziel ist, den Computernutzern einen verständlichen Zugang zu den exotischsten Zeichen der Welt zu ermöglichen. Auf dem TYPO Day gibt Bergerhausen eine Einführung in die Unicode-Zeichenvielfalt.

Henning SkibbeHenning Skibbe ist Kommunikationsdesigner und Schriftentwerfer. Mit dem Bureau ErlerSkibbeTönsmann entwickelte er – neben den mit Preisen bedachten Schriften Haptic und FF Dingbats – ein neues typografisches Konzept für die Illustrierte «Stern» und zuletzt das neue Schriftensystem der Süddeutschen Zeitung.

Oliver ReichensteinOliver Reichenstein studierte Philosophie in Basel und Paris. Nach dem Studium arbeitete er mehrere Jahre als Markenberater für Interbrand Zintzmeyer & Luxs. 2003 zog er nach Tokyo, wo er das Designbüro Information Architects (iA) gündete. Dieses entwickelte er mit wegweisenden Projekten und der App iA-Writer zu einem führenden Screen-Design-Unternehmen.

Jürgen Siebert

Jürgen Siebert ist seit Herbst 2014 verantwortlich für das deutschsprachige Marketing von Monotype. Er studierte Physik in Frankfurt, war mehrere Jahre als Wissenschaftsjournalist tätig, bevor der 1986 das Magazin PAGE mitgründete und 5 Jahre leitete. Er ist Mitglied im FontFont-Typeboard, Autor des Fontblog, Programmdirektor der TYPO-Konferenzen, des monatlichen Creative Morning Berlin und der TYPO Days.

Zur Anmeldung … 

 

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Programmänderungen vorbehalten

Preise ohne Mehrwertsteuer: Art. 10,2a MWSTG


Der EM-Spielplan von Alex ist wieder da

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Seit der Fußball-WM 2010 ist es Tradition im Fontblog, auf den handlichen WM/EM-Spielplan zum Selbermachen von Oleksandr Parkhomovskyy (Rekord) zu verweisen. Alex weilt gerade – aus beruflichen Gründen – an der Côte d’Azur, was ihn zusätzlich motivierte, seinen 2-jährlichen Service zu publizieren, direkt aus dem Austragungsland der Fußball-EM 2016.

Und wieder ist der Faltplan kompakter und übersichtlicher als jene der Sportredaktionen in Zeitschriften und Tageszeitungen. Doch eines ist neu: In diesem Jahr fehlen die Senderlogos, aus Protest gegen die Rundfunk-Zwangsabgabe. Doch lest selbst und ladet …


Wochenendseminar zur Alltagsschrift der DDR

Wallbaum Wochenende Weimar DDR-Alltagsschrift

In Weimar findet am 2. und 3. Juli das dritte Wochenendseminar statt. Das Walbaum-Wochenende widmet sich dem Thema Alltagsschrift der DDR. Veranstaltungsort ist das Druckgrafische Museum Pavillon-Presse.

Am ersten Tag beleuchten vier Referenten das grafische und typografische Schaffen der DDR. Der Fokus liegt dabei weniger auf den schon oft thematisierten Druckschriften des VEB Typoart, sondern auf jenen, den Alltag prägenden Schriftanwendungen durch Grafiker und Schildermaler. Es sprechen:

Lena Haubner: Makrokosmos im Mikrokosmos – Schrift in der DDR
Von der Antiqua über die Grotesk bis hin zu Fraktur und Rotunda: Der Umgang mit Schrift war in der DDR vielfältig und abwechslungsreich. Der Vortrag unternimmt einen visuellen Streifzug durch vierzig Jahre DDR-Schrift-Geschichte und stellt dabei Arbeiten und Gestalter vor.

Matthias Gubig: Als Typograf im ›Leseland‹ – Über den Umgang mit Grenzen
Matthias Gubig, Typograf und ehemaliger Professor an der Kunsthochschule Weißensee in Berlin, spricht über die Bedingungen unter denen Gebrauchsgrafiker in der DDR mit Schrift arbeiteten.

Fritz Grögel und Andreas Frohloff: Ost / Schrift / Maler
Dieser Vortrag beleuchtet den Beruf des Schrift-, Plakat- und Grafikmalers in Ostdeutschland und die Entwicklung dieses Handwerks über einen Zeitraum von gut fünfzig Jahren.

Am Sonntag findet für die Veranstaltungsteilnehmer ein Druck-Workshop statt. In den Werkstätten der Pavillon-Presse stehen Original-DDR-Bleisatzschriften für die Produktion eigener Entwürfe unter Leitung des Buchdruckermeister Heinz-Uwe Schmidt im traditionellen Hochdruckverfahren bereit.

DDR-Alltagsschrift Wallbaumwochenende Weimar

Die Teilnahmegebühr beträgt 99 Euro (45 Euro für Studenten). Die Anmeldeschluss ist der 31. Mai. Zur Anmeldung …


TYPO Berlin Livestream verfolgen

Erik Spiekermann eröffnete am frühen Nachmittag des 12. Mai die diesjährige TYPO-Berlin-Konferenz. Gleichzeitig begann die erste Livestream-Übertragung. Wie jedes Jahr werden zwei TYPO Talks pro Tag live und in voller Länge übertragen. Die Vorträge dauern etwa 45 Minuten.

Neu in diesem Jahr: TYPO SpecsLive-Eindrücke von den Brennpunkten der ganzen Veranstaltung, aufgenommen von sechs Reportern, die an verschiedenen Hotspots auf der Konferenz-Website entnommen. Dafür haben wir sechs Reporter mit einer Datenbrille ausgestattet, durch die unsere Online-Besucher einen Blick auf das  TYPO-Geschehen werfen können.

Alle Livestream-Vorträge bleiben öffentlich zu sehen – für immer!

Eröffnung #typo16

Livestream Programm:

12. 5. Donnerstag

2:00 pm Talk Maria Giudice (E): Der Aufstieg des DEO – Führung durch Design

4:00 pm Talk Christoph Amend, Ricarda Messner (D): Wie man Zeitschriften im digitalen Zeitalter macht

7:00 pm TYPO Specs mit Achim & Billy (TYPO Presse, D/E): »Warum wird diese TYPO süper, Herr Erler, Herr Spiekermann?« und was erwartet uns auf der Designer-Battle heute Abend?//

 

13. 5. Freitag

10:30 am TYPO Specs mit Gloria B: »Süpergrüp … wer braucht denn so was?« Verhöre zum strengsten Design-Verbot aller Zeiten

11:00 am Talk Erik Marinovich (E): Flow: Lettering im Zeitalter des HipHop

1:00 pm TYPO Specs with Boris Brumniak, mit Boris Brumniak: »Print lebt … lebendiger als je zuvor« Messerundgang, Ausstellungsbesuch, Konferenzdesign unter der Lupe

4:00 pm Talk Prarthana Johnson & Gerrit Kaiser (E): Ruhm und Ehr’ dem Komitee!

 

14. 5. Samstag

11:00 am TYPO Specs with Olli reporter (D/E): mit Olli: »Ich bin dann mal weg, im Workshop.« Was man auf der TYPO Berlin alles lernen kann//

3:00 pm Talk Jonathan Barnbrook (E): Design und Politik

6:00 pm Talk Brosmind (E): 1o

TYPO Berlin Livestream verfolgen: typotalks.com/berlin/


Einreichungsfrist für Joseph-Binder-Award endet

»Alles ist dreidimensional« ist das Motto der diesjährigen Ausschreibung zum Joseph-Binder-Award. »Was ist deine Dimension?« fragen die Veranstalter Designerinnen und Designer, sowie Design-Studierende aus aller Welt.

Bereits zum dreizehnten Mal schreibt designaustria den Joseph-Binder-Award mit Schwerpunkt Grafikdesign & Illustration aus. Zwischen 2014 und heute realisierte Arbeiten können bis spätestens 30. April beim JBA16 eingereicht werden. 

Joseph-Binder-Award-2016»Alles ist dreidimensional« – das Motto der diesjährigen Ausschreibung ist einem Zitat von Joseph Binder entlehnt, das das Wiener Büro 100und1 zur Gestaltung des visuellen Auftritts des JBA16 inspiriert hat

Der Joseph-Binder-Award (JBA) ist der einzige international ausgeschriebene österreichische Designwettbewerb im Bereich Grafikdesign & Illustration. In diesem Jahr wird er zum 13. Mal von designaustria durchgeführt. Designer, Illustratoren und Studierende aus aller Welt sind eingeladen, ihre zwischen 2014 und heute realisierten Arbeiten einzureichen. Die Einreichungen werden von einer internationalen Jury in fünfzehn Kategorien begutachtet: Corporate Design, Kommunikationsdesign, Informationsdesign, Schriftgestaltung, Plakatgestaltung, Editionsdesign Bücher,  Editionsdesign Zeitschriften, Verpackungsgestaltung, Digitale Medien, Buchillustration, Medienillustration, Werbeillustration, Digitale Illustration, Illustration in anderen Anwendungen und Design Fiction.

Die besten Arbeiten gewinnen im November 2016 Trophäen sowie Geldpreise, werden in einem Katalog veröffentlicht und in einer Ausstellung im designforum Wien präsentiert.

designaustria, 1927 gegründet, ist Europas drittälteste Designorganisation. Teilnahmebedingungen & Link zur Online Registrierung: www.designaustria.at/jba16


Neues Zuhause für die Zeichen der Welt: decodeunicode

Zehn Jahre nach ihrer Gründung stellt die Typografie-Plattform decodeunicode eine neue, komplett überarbeitete Website vor: decodeunicode.org.

Die Plattform der Hochschule Mainz, 2005 gegründet und finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), unterstützt mit vielfältigen Publikationen den Zugang zu den Unicode-Zeichen und beleuchtet ihre typografische Seite. Bereits vor dem Relaunch freuten sich die Macher der vielfach ausgezeichneten Website über mehr als eine Millionen Besucher pro Monat.

deoceunicode Relaunch

Jedes der zur Zeit 109.242 Zeichen kann jetzt auf der eigenen Einzelansicht mit allen Detailinformationen betrachtet werden. Am häufigsten besucht wurde bisher das koptische Kapital-A. 

Die neuen Features des Updates im Einzelnen:

  • 109.242 Zeichen als SVG-Datei: Zu jedem Unicode 6.0 Zeichen wird eine frei verwendbare Abbildung vorgestellt. Sie ist vektorbasiert, kann also in allen Größen eingesetzt werden.
  • Sprachen: Erstmals werden zu jedem Zeichen die Sprachen angegeben, in denen es verwendet wird.  
  • Schriftsysteme: Alle 129 Scripts werden mit einem wissenschaftlichen Text von Dr. Deborah Anderson von der Script Encoding Initiative (SEI) der Universität Berkeley, Kalifornien, USA, vorgestellt.
  • Confusables: Zu jedem Zeichen werden ähnliche Zeichen angezeigt, mit denen es nicht verwechselt werden sollte.
  • Most viewed characters: Auf der Startseite werden die meist besuchten Zeichen in einer TOP 40 (großer Screen) bzw. einer TOP 10 (Smartphone) angezeigt.

Konzipiert und gestaltet wurde die decodeunicode-Homepage von Johannes Bergerhausen, Ilka Helmig und Siri Poarangan, Mainz. Software-Entwicklung und Programmierung: Meso.net, Frankfurt am Main.

Ein Update auf den in diesem Juni verabschiedeten Unicode 9.0 Standard ist für den Herbst 2016 geplant. Der internationale Unicode Standard sorgt seit 1991 dafür, dass die Schriftzeichen der Welt auf Computern, Smartphones und Tablets einsetzbar sind. Heute können mit Unicode 6.0 insgesamt 129 Schriftsysteme zuverlässig dargestellt werden. Jedes Jahr werden neue Zeichen aufgenommen. In den letzten Jahren wurde der Unicode Standard besonders durch die Aufnahme der Emojis weltweit bekannt.


TYPO Labs erkunden die Zukunft der Schrift

TYPO LABS Animation

Was passiert, wenn eine einzige Font-Datei den Code für eine ganze Schriftfamilie enthält? Was, wenn acht Font-Dateien gerade  doppelt so viele Daten enthalten, wie heute zwei? Was, wenn ein Font seine Anpassungen ans responsive Design selbstständig kontrolliert? Das sind nur drei Szenarien einer Schriften-Zukunft, die auf parametrischem Verhalten beruht.

Code ist Alles

Font-Ingenieure auf der ganzen Welt haben begonnen, mit Stil-Achsen statt Kontroll-Punkten zu experimentieren. Diskutiert wird eine ganz neue Art, Schriften zu entwerfen und auszuliefern: an Betriebssysteme wie Layout-Programme.

Die digitale Typografie der Zukunft ist mehr, als die Definition von Schriften-Umgebungen, von Spalten oder Zeilenabstand. Es geht um Font-Farbe und -Einstellung, Schriftschnitt, Kontrast und die optische Größe als Ganzes – kontrolliert mit einfachen Schiebereglern.

Fontansätze im Labor

TYPO Labs ist eine neue Konferenz über Schrift-Technik.  Vom 10. – 11. Mai bring die Veranstaltung in Berlin Schriftenentwerfer, Foundries und Branchenführer und alle zusammen, die die technische Seite der Schriftenwelt bevölkern. Die zweitägige Veranstaltung bietet drei Tracks mit Vorlesungen, Experimentierfläche und Workshops.

Einige TYPO Lab Hotspots:

  • Brutkästen: Fontlab, Glyphs und Robofont
  • Non-Latin-Workshops: Kyrillisch, Georgisch und Arabisch
  • Podiumsdiskussionen über GX Vielfalt, Hinting, Universal Type Engine
  • Vorträge mit Updates über Woff 2.0, Scripting, neue Plugins und Fonts für das Internet der Dinge
  • Begegnungsräume: Chill-Area, Bar, Food Truck, Café

TYPO Labs werden vom TYPO-Berlin-Team organisiert und finden im Herzen von Kreuzberg in der Forum Factory statt. befindet. Programmdirektoren sind Jürgen Siebert und Jörg Schweinsberger, Leiter der Veranstaltung ist Benno Rudolf. Auf der Hauptbühne moderieren Nina Stössinger und Yves Peters. Laborleiter sind Thomas Phinney, Adam Twardoch und Yuri Yarmola (Fontlab), Georg Seifert und Rainer Erich Scheichelbauer (Glyphs) sowie Frederik Berlaen, Erik van Blokland und Just van Rossum (Robofont).

mehr über die TYPO-Labs-Sprecher …

„Die nächsten 10 Jahre werden die digitale Fontindustrie erheblich schneller transformieren, als die ersten 30, die wir gerade erlebt haben.

Eine verläßliche Vorhersage über die Entwicklung der Font-Technik, erscheint unmöglich.

Die TYPO Labs Experten und Teilnehmer werden zwei Tage lang die aktuellen Entwicklungen beleuchten und diskutieren. Nur wer sich die Zeit nimmt, sein Wissen zu vertiefen, kann wesentlichen Veränderungen folgen, die die schriftliche Kommunikation prägen werden.“, erklärt Programmdirektor Jürgen Siebert.

TYPO Labs 2016 Nina StoessingerTYPO Labs Moderatorin Nina Stoessinger, hier auf der Bühne bei der TYPO Berlin 2015, führt gemeinsam mit Yves Peters durch das Programm. 

TYPO Labs ist eine Veranstaltung für alle, die Schrifttechnologien entwickeln oder von ihnen abhängen. App- und Webprogrammierer können sich in den TYPO Labs ebenso auf den letzten Stand bringen, wie Font-Ingenieure und natürlich Schriftenentwerfer und -Enwickler. Wer in der schnelllebigen Welt der Font-Entwicklung, der Formate und der Font-Codierung den Anschluss behalten möchte, kann an beiden Tagen sein Wissen bereichern und mit sich praktisch weiterbilden.

Einzeltickets kosten 249 €, eine Gruppenkarte 199 € ist (mindestens 3 Personen; alle Preise + 19% MwSt). Plätze sind limitiert. Die Registrierung hat gerade begonnen.

→ zur TYPO Lab Anmeldung …


Wikipedia-App für iPhone und Apple Watch

Die neue Wikipedia-App Viki bringt das Online-Lexikon nicht nur auf iPhone und iPad, sondern sogar ans Handgelenk. Per Spracheingabe lässt sich auf der Apple Watch im Handumdrehen nach Wikipedia-Artikeln suchen. Die schnell erreichbare Umgebungssuche zeigt Lexikon-Einträge über Orte in der Nähe an und stellt die Suchergebnisse übersichtlich dar. Die Lesbarkeit ist für die Apple Watch eigens optimiert und holt das Beste aus dem Mini-Display heraus. Auf der Uhr gefundene Artikel können auf dem iPhone weitergelesen werden.

Auch in der App-Version für iPhone und iPad steckt viel Liebe zum Detail: Gestaltet hat Viki der App-Typografie-Experte Frank Rausch, der für die Darstellung von Wikipedia-Artikeln auf mobilen Geräten eine aufwendige Layout-Optimierung entwickelte.

App-Fonts sorgen für optimale Lesbarkeit und durch die warme Farbgebung fühlt sich das Stöbern mit Viki so gut an, wie das Blättern in einem historischen Lexikon. Die Bedienung ist schnell, aufgeräumt und macht Spaß – so wie man es von einer iOS-App erwartet.

Fontblog hat Frank Rausch von Raureif zu den Schriften in Viki befragt:

Fontblog: „Welche Fonts hast du für Viki ausgewählt? Warum hast du dich genau für diese entschieden? Welche Anforderungen müssen sie erfüllen?

Frank Rausch: „In die Diogenes von Ludwig Übele habe ich mich sofort verliebt, als sie veröffentlicht wurde. Das charmante an ihr finde ich, dass sie total klassisch und unaufgeregt wirkt – eine wunderbare Leseschrift. Auf den zweiten Blick sieht man ihr an, dass sie mit digitalen Werkzeugen für digitale Medien gemacht wurde. Im Gegensatz zu Garamond oder Bembo sind nämlich Details oft perfekt geometrisch gezeichnet, z.B. die dünnen rechteckigen Serifen oder die Punzen der Kursiven  – ohne dass es eine geometrische Schrift wäre, ganz im Gegenteil. Diese Präzision und Härte im Detail ergibt ein schönes knackiges Schriftbild, das trotzdem freundlich wirkt und keine Aufmerksamkeit auf die Schriftwahl zieht.

Die serifenlose Komet von Jan Fromm habe ich ausgewählt, weil auch sie es schafft, trotz vieler witziger  Einfälle des Gestalters und ungewöhnlicher Details ein ruhiges und unaufdringliches Schriftbild zu erzeugen.

Mit ihren offenen Formen und großzügiger Laufweite ist sie außerdem ausgezeichnet zu lesen, besonders in kleinen Größen.

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Besonderen Wert legte Frank Rausch von Raureif auf die Auswahl der Schriften: Klassisch lexikalisch in der Anmutung einerseits und andererseits für die Lesbarkeit auf kleinen Displays auf dem modernsten technischen Stand  

Ich verwende die Komet in der App für alles, was kein Lesetext ist, also für Beschriftungen in der Benutzeroberfläche und für Tabellen. À propos Tabellen: Ich habe mir von Jan Fromm eine Version der Komet für Viki maßschneidern lassen. Diese enthält standardmäßig Tabellenziffern und ein etwas schmaleres Leerzeichen.

Die CamingoCode, ebenfalls von Jan Fromm, kommt in Viki selten zum Einsatz. Viele Nutzer werden sie nie zu Gesicht bekommen, aber wer bei Wikipedia technische Artikel liest, in denen Programmcode vorkommt, wird CamingoCode zu schätzen wissen. Seit ihrem Erscheinen ist CamingoCode meine Lieblingsschrift für Code und Korrespondenz – ich verwende sie täglich viele Stunden beim Programmieren und in meinem E-Mail-Programm.“

Raureif hat die Enwicklung der App, die fast ein Jahr gedauert hat, aus eigenen Mitteln finanziert – aus Leidenschaft für iOS und als Studie über gute Typografie und Lesbarkeit in Apps.

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Über den App-Entwicker:

Die Raureif GmbH aus Berlin konzipiert und entwickelt Apps mit ausgeklügelten Benutzeroberflächen und Liebe zum Detail. Mit Know-How für Typografie und Datenvisualisierung entstehen seit einigen Jahren hochwertige Apps mit Stil und Haltung. Frank Rausch ist Interaktionsdesigner und Spezialist für die typografische Gestaltung von User Interfaces (UI). Er  sprcht regelmäßig auf TYPO Days über Responsive Typography und entwickelte für Monotype das deutsche App-Font E-Booklet, einen Leitfaden für Fonts und Typografie in Apps.

Über die Viki-App:

Viki ist im App Store erhältlich und läuft auf allen iOS-Geräten mit iOS 9 und watchOS ab Version 2.

Weitere Informationen:
http://viki-app.com

Direkter Download-Link:
https://itunes.apple.com/app/id993435362

Markenhinweise:

Wikipedia is a registered trademark of the Wikimedia Foundation, Inc.
Apple, the Apple logo, iPad, and iPhone are trademarks of Apple Inc., registered in the U.S. and other countries. Apple Watch is a trademark of Apple Inc. App Store is a service mark of Apple Inc.
Other company and product names may be trademarks of their respective owners.


TYPO Day kommt nach Hamburg

Auftakt in Hamburg: der erste TYPO Day des Jahres findet am 19. Februar im designxport statt. Im Ausstellungs- und Versanstaltungszentrum für aktuelles Design werden in der knapp vierstündigen Veranstaltung die aktuellen technischen und ästhetischen Möglichkeiten im E-Publishing vorgestellt.

Zum Themenschwerpunkt E-Print & E-Book zeigten die TYPO Day Referenten Fabian Kern Andrea NienhausFrank Rausch und  Atilla Korap auf, welche Verlage ihr Angebot in elektronische Form gebracht haben, welche Strategien sie dabei verfolgen und für wen sich der mediale Übergang bereits auszahlt.

designxport-roter-Tisch_c_Stephan-LemkeAm 19. Februar findet der erste TYPO Day 2016 in Hamburg im designxport statt. Foto: Stephan Lemke

Im Lauf der Veranstaltung werden technische Hürden, die bei der Programmierung zu nehmen sind ebenso behandelt wie aktuelle gestalterische Möglichkeiten beim Publizieren von E-Books.

Programm*:

  • 14:00 Registrierung
  • 14:15 Jürgen Siebert: Begrüßung
  • 14:30 Fabian Kern: Einführung in die (noch) unübersichtliche Welt des elektronischen Publizierens
  • 15:10 Andrea Nienhaus: E-Publishing
  • Kaffee-Pause
  • 16:20 Frank Rausch: Responsive Typography
  • 17:00 Atilla Korap: Maßgeschneiderte Fonts für E-Book und Screens
  • 17:40 Getränke, Q&A und Get-together
  • 18:30 Ende der Veranstaltung

*Programmänderungen vorbehalten

Das typografische halbtägige Intensivseminar für professionelle Designer, Markenbetreuer und Publishing-Experten liefert einen Überblick zum aktuellen Stand der digitalen schriftlichen Kommunikation. Das Themenspektrum reicht von den ästhetischen Grundlagen und der Bedeutung der typografischen Qualität über Markenbildung, neue Ausgabegeräte bis hin zu den jüngsten Font-Produkten, -Technologien und -Anwendungen.

Ticket: 59 €*
Gruppenpreis ab 3 Personen: 49 €* pro Person

*Preise zuzüglich 19% MwSt.

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